Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Salzgitter. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im genannt (der Landkreis Wolfenbüttel ist durch die Stadt in zwei räumlich getrennte Gebiete geteilt daher der Landkreis Wolfenbüttel hier zweimal aufgeführt) :
Salzgitter liegt in einer breiten lössbedeckten zwischen Oderwald und Salzgitter-Höhenzug. Die größte Ausdehnung Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 24 km und Ost-West-Richtung 19 km. Die höchste Erhebung des ist der 275 m hohe Hamberg nördlich Salzgitter-Bad.
Beschreibung : In Rot aus einem erhöhten Giebel der Mitte einer silbernen Zinnenmauer wachsend ein Hochofen beseitet von je einer aufrechten Ähre; Mauer belegt mit einem Schild darin oben Grün zwei schräg gekreuzte silberne Salzhaken unten gekürzter goldener Spitze schräg gekreuzt ein schwarzer und ein schwarzes Eisen. Die Stadtflagge ist mit roten Rändern belegt mit dem Wappen. Bedeutung : Das Wappen wurde 1951 vom Innenminister Landes Niedersachsen verliehen. Zuvor hatte die 1942 Stadt Watenstedt-Salzgitter ein anderes Wappen. Auch die Stadt Salzgitter hatte seit 1854 schon verschiedene Das heutige Wappen symbolisiert einerseits die Landwirtschaft für die vielen ländlich geprägten Ortsteile steht andererseits die Industrie die somit auf die für die Stadtgründung hinweist.
Salzgitter entstand zu Anfang des 14. Jahrhunderts um Solquellen auf Gemarkung des später Dorfes Verpstedt. Seinen Namen erhielt die Siedlung benachbarten Dorf und heutigen Stadtteil Gitter (erste 1347 als "up dem solte to Gytere"). 1450 erhielt Salzgitter das Stadtrecht doch verlor sie diese Rechte beim an das Herzogtum Braunschweig Anfang des 16. Jahrhunderts . Später gehörte Salzgitter zum Bistum Hildesheim . Bei dessen Übergang an Preußen 1803 wurden die Stadtrechte wieder bestätigt doch 1815 als Salzgitter dem Königreich Hannover einverleibt wurde erneut aberkannt. 1830 wurde in Salzgitter ein Solbad eingerichtet. dem Übergang des Königreichs Hannover an Preußen Provinz Hannover ) 1866 wurde Salzgitter eine preußische Kommune die Jahre 1929 erneut die Stadtrechte erhielt. Zuvor waren (1926) und Liebenhalle (1928) eingemeindet worden. Die gehörte zum Landkreis Goslar und umfasste neben der Kernstadt Salzgitter einige kleine heute nicht mehr abgrenzbare Siedlungen Gittertor. 1936 erfolgte die Eingliederung von Kniestedt.
Wegen des äußerst großen Eisenerzvorkommens in Salzgitter das schon 1310 erstmals erwähnt wurde gründeten die Nationalsozialisten 1937 die Reichswerke-AG ("Hermann-Göring-Werke") für Erzbergbau und 1938 wurde die benachbarte Gemeinde Gitter eingegliedert. Damit sich das Werk gut entwickeln konnte war eine einheitliche Verwaltungsstruktur gesamten Raum erforderlich. Daher verfügte der Reichsstatthalter von Braunschweig und Anhalt am 31. März 1942 mit Wirkung vom 1. April 1942 einen einheitlichen Stadtkreis (kreisfreie Stadt) zu bilden. Zu diesem wurde die Stadt Salzgitter und die ebenfalls zum Landkreis Goslar Gemeinden Beinum Flachstöckheim Groß-Mahner Hohenrode Ohlendorf und Ringelheim (insgesamt 7 Gemeinden) sowie die zum braunschweigischen Landkreis Wolfenbüttel gehörigen Gemeinden Barum Beddingen Bleckstedt Bruchmachtersen Calbrecht Drütte Engelnstedt Engerode Gebhardshagen Hallendorf Heerte Immendorf Lebenstedt Lesse Lichtenberg Lobmachtersen Osterlinde Reppner Salder Thiede-Steterburg (heute nur noch Thiede) und Watenstedt (insgesamt 21 Gemeinden) zum Stadtkreis Watenstedt-Salzgitter vereinigt. Die neue kreisfreie Kommune gehörte Land Braunschweig . Gleichzeitig wurde der noch verbleibende Rest Landkreises Goslar ebenfalls dem Land Braunschweig angegliedert. Gegenzug gab das Land Braunschweig den Landkreis Holzminden an die preußische Provinz Hannover ab.
Mit dem bereits 1938 nach Salzgitter eingemeindeten Dorf Gitter hatte junge Großstadt somit ab 1942 zunächst 29 Stadtteile. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Land Braunschweig Bestandteil des Niedersachsen und Watenstedt-Salzgitter somit ein Stadtkreis innerhalb nunmehrigen "Verwaltungsbezirks Braunschweig" (später Regierungsbezirk Braunschweig ). 1951 wurde die Stadt in "Salzgitter" umbenannt bisherige Stadtteil Salzgitter erhielt den Zusatz Bad wegen des dort bestehenden Solebads. Im Zuge niedersächsischen Gebietsreform wurden zum 1. März 1974 die Gemeinden Üfingen und Sauingen (Landkreis Wolfenbüttel) eingegliedert. Seither besteht das Salzgitters aus 31 Stadtteilen.
Bis 1982 wurde in Salzgitter Bergbau (Eisen) betrieben
Die später wieder zugezogenen Katholiken der Stadt gehörten wie schon zu vor der Reformation zum Bistum Hildesheim das in Salzgitter ein eigenes Dekanat zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt
An die Spitze der Stadt Watenstedt-Salzgitter zunächst ein Staatskommissar als kommissarischer Bürgermeister eingesetzt. dem 2. Weltkrieg führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. gab es einen vom Volk gewählten Rat. wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Salzgitter die Doppelspitze in Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er seit 2001 direkt vom Volk gewählt. Erster gewählter Oberbürgermeister wurde Helmut Knebel der sein am 1. November 2001 antrat. Er war 23. September 2001 bei der Stichwahl mit 5 Prozent der Stimmen in sein Amt worden.
Oberbürgermeister seit 1942
1942 - 1945 : Dr. Rudolf Tiedemann Staatskommissar
Durch das nördliche Stadtgebiet von Salzgitter die Bundesautobahn A 39 Braunschweig-Dreieck Salzgitter (Übergang zur Autobahn A7 Kassel - Hannover ). Hier hat die Stadt vier Anschlussstellen. der Stadt Salzgitter führt die Autobahn A Braunschweig - Goslar vorbei. Auch hier ist Salzgitter über Anschlussstellen zu erreichen. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 6 und B 248. Salzgitter-Bad hat einen Bahnhof an der Goslar-Hildesheim. Von hier führt auch ebenso wie Salzgitter-Lebenstedt eine Bahnlinie nach Braunschweig.
Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen mehrere Buslinien der Salzgitter Kraftverkehrsgesellschaft und der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter GmbH.
Seit 1993 befindet sich in Salzgitter ein weiterer der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel die 1971 durch Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurschule Wolfenbüttel der Höheren Fachschule für Sozialarbeit des Landes entstanden war. Hier gibt es die Fachbereiche Sport- und Tourismusmanagement (i. G.) sowie Transport- Verkehrswesen. Die sonstigen Standorte der Fachhochschule sind Braunschweig Wolfenbüttel und Wolfsburg .
Daneben gibt es in Salzgitter das Angebot an allgemein bildenden und beruflichen Schulen drei Gymnasien und zwar eins in Salzgitter-Bad und in Salzgitter-Lebenstedt.
Die 31 Stadtteile sind zu insgesamt Ortschaften zusammen gefasst. Jede Ortschaft hat als einen vom Volk gewählten Ortsrat mit einem Ortsbürgermeister .
Die Ortschaften mit ihren zugehörigen Stadtteilen:
Ortschaft Nord : Lebenstedt Salder Bruchmachtersen Engelnstedt
Salzgitter verfügt über kein festes Theater entsprechendes Gebäude. Doch finden zahlreiche Kulturveranstaltungen an Veranstaltungsorten statt. In Salzgitter-Bad gibt es den "Theatergruppe SZ-Bad e.V." der 7 unterschiedliche Bühnen Aufführungsorte sind meist Schulen. Im nichtschulischen Bereich es die Komödienbühne die Sketchbühne und die
Stadtmonument das Wahrzeichen der Stadt errichtet 1995 von Bildhauer Jürgen Weber. Das Monument erzählt vom Leiden Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge beim Aufbau der Industrie Nationalsozialismus von der Flucht aus der Heimat der Oder und Neiße vom Kampf gegen Demontage der Hütte und dem Lebens- und der Menschen in Salzgitter.
Evangelisch-Lutherische Kirche St. Marien-Jacobi; Wehrkirche 1481 erbaut Konrad von Schwicheldt
Katholische Kirche St. Marien
Ehemalige Nicolaikirche (heute Veranstaltungsraum)
Bismarckturm (Aussichtsturm)
Ehemaliges Rathaus Am Marktplatz (jetzt Ratskeller)
Tilly-Haus
Kniestedter Gutshaus (jetzt Altentagesstätte und Musikschule)
"Beamtensiedlung" aus den 1930er Jahren (Wohnungen der der Stahlwerke)
Wallfahrtskirche Salzgitter-Engerode um 1236 errichtete Kapelle eine ältesten Wallfahrtskirchen Niedersachsens mit freigelegten Fresken.
Wasserburg Salzgitter-Gebhardshagen (fast 1000 Jahre alt) heute eines landwirtschaftlichen Betriebs
Steinbogenbrücke über den Fluss Innerste bei Salzgitter-Hohenrode
Salzgitter-Lichtenberg; Ruine Burg Lichtenberg einst erbaut von dem Löwen 1552 zerstört und in den Jahren wieder freigelegt. Aussichtsturm und Ausflugslokal auf Burgberg
Kloster im Stadtteil Salzgitter-Ringelheim gegründet im 10. und 1803 säkularisiert. 1694 erbaute Barockkirche mit Orgel; Kruzifix aus der Werkstatt des Bischofs um 1000 entstanden; weitläufiger Schlosspark; bemerkenswert ein Taubenturm im Gutshof.
Schloss mit Städtischen Museum im Stadtteil Salzgitter-Salder alte Wahrzeichen der Stadt; das Schloss erbaut Stil der Weserrenaissance um 1600 war Sitz Adelsgeschlechtes derer von Salder im Herzogtum Braunschweig Witwensitz und herzogliche Domäne; heute Heimatmuseum; die Schlosskirche Maria-Magdalena hat einen kreisförmigem Grundriss
Stift Steterburg in Salzgitter-Thiede; 1003 gegründetes Damenstift; Gebäudeteile aus dem 11. Jahrhundert. Das Wohnhaus Äbtissin entstand 1691. Die Stiftskirche ist 1752 worden. Das Areal wurde 1938 zu Wohnungen