Becketts charakteristische Szenarien und Figurenkonstellationen zeigen Situationen die von Sinn- und Aussichtslosigkeit Lethargie und Resignation geprägt sind. Becketts Texte im Laufe der Zeit zunehmend zu beinah Sinnentleerung zur Ereignislosigkeit zur Leere. Hierin liegt beklemmende Faszination die von ihnen ausgeht.
Die Protagonisten in den Theaterstücken oft zwei die sich in endlosen Dialogen ergehen andererseits durchaus absurd und komisch.
Dialogausschnitt zwischen Clov und Hamm in Endspiel" Herr und Knecht die von einander sind sich hassen und gegenseitig zermürben:
CLOV das Fernglas absetzend sich Hamm zuwendend voller Was soll denn schon am Horizont
Pause
HAMM: Die Wogen wie sind die Wogen?
CLOV: Die Wogen? das Fernglas ansetzend Aus Blei.
HAMM: Und die Sonne?
CLOV schauend: Keine.
HAMM: Sie müsste eigentlich gerade untergehen. Schau nach.
CLOV nachdem er nachgeschaut hat: Kein Gedanke.
HAMM: Es ist also schon Nacht?
CLOV schauend: Nein.
HAMM: Was denn?
CLOV schauend: Es ist grau. Er setzt das Fernglas ab und wendet Hamm zu. Lauter. Grau! Pause. Noch lauter. GRAU!
Er steigt von der Leiter nähert sich von hinten und flüstert ihm ins Ohr.
HAMM zuckt zusammen: Grau! Sagtest du grau?
CLOV: Hellschwarz allüberall.
HAMM: Du übertreibst. Pause. Bleib nicht dastehen du machst mir
Clov geht wieder an seinen Platz neben dem
CLOV: Warum diese Komödie jeden Tag?
HAMM: Der alte Schlendrian. Man kann nie Pause. Diese Nacht habe ich in meine gesehen. Darin war eine kleine Wunde.