Delany ist der Sohn puertorikanischer Einwanderer sein Vater war Bestattungsunternehmer. Nach Besuch einer Privatschule besuchte er die renommierte Bronx High School of Science und anschließend das New York City College . Dort begann er seine literarische Tätigkeit das College aber nach einem Jahr bereits 1961 heiratete er die Dichterin Marilyn Hacker. 1967 ist Delany als freier Schriftsteller tätig gilt mit Norman Spinrad Harlan Ellison und Roger Zelazny als wichtigster Vertreter der amerikanischen New Seit 1975 unterrichtet Delany an Universitäten seit 1988 im Rang eines Professors.
Delanys Werk weicht radikal ab von Science Fiction und weist starke Einflüsse aus und Beat -Literatur auf. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen Themen wie Identität Rasse und Sexualität und wiederkehrend das Verhältnis von Sprache und Sein anhand von außenseiterischen Protagonisten. 1962 erschien sein erster Roman "The Jewels of Aptor" (dt. "Die Juwelen Aptor" 1985) . Der Durchbruch gelang ihm aber erst mit seinem Werk "Babel-17" (dt. 1975) das ihm den Nebula Award und eine Nominierung für den Hugo Award einbrachte. Das 1973 erschienene "Equinox" auch bekannt als "Tides Of Lust" (dt. "Äquinoktium" 1994) brachte ihm wegen seiner expliziten erotischen Pornographie-Vorwürfe ein.
Mit den enigmatischen Romanen "Dhalgren" (1974 dt. 1980) das Paul di als "Fellini's Satyricon der SF" bezeichnete und "Triton" (1976 dt. 1981) schuf er seine 1984 erschien dann "Stars In My Pocket Like Grains Of (dt. "In meinen Taschen die Sterne Staub" 1985) der stilistisch radikalste Roman aus Feder ein "Versuch [...] an die Grenzen sprachlich-literarischen Kommunikation vorzudringen" (Florian F. Marzin).