Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Gotthardmassiv ist ein Gebirgsmassiv in der Schweiz auf der Grenze der Kantone Graubünden Tessin Wallis und Uri . Gleichzeitig verläuft durch das Gotthardmassiv die europäische Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Nordsee . Hier entspringen unter anderem die beiden Quellflüsse des Rheins der Vorderrhein und Hinterrhein aber auch die Rhone die Reuss und der Tessin (Fluss) . Das Gebirgsmassiv besteht überwiegend aus Gneis . Höchster Berg ist das Tritthorn oder italienisch Pizzo Centrale ) mit 3002 Metern Höhe. Einen eigentlichen Berg mit dem Namen "Gotthard" es nicht.
Der Sankt Gotthard -Pass (italienisch San Gottardo ) war lange Zeit die wichtigste Nord-Süd-Verbindung die Alpen.
Der Pass verbindet die Ortschaften Andermatt (in der Talschaft Urseren) im Kanton und Airolo (im Valle Leventina) im Kanton
Die Geschichte des Gotthardpasses beginnt erst dem Mittelalter die Römer haben ihn wahrscheinlich nicht benutzt. Als Langobarden im Jahr 569 von Süden her über den Pass bauten sie über die Reuss eine in hängende Brücke diese wurde 1198 durch die sicherere (alte) Teufelsbrücke ersetzt. zu Zeiten Karls des Grossen war der Weg für Saumtiere hergerichtet Das älteste Gebäude des Passes ist die die zwischen 1160 und 1176 vom Mailänder Erzbischof St. Galdinus zu Ehren des erst vorher kanonisierten heiligen Gotthard geweiht der auch dem Pass den das Hospiz am Nordfuss des Berges. 1629 wird durch F. Borromeo eine Herberge der Passhöhe errichtet die seit 1683 von den Kapuzinern besorgt wird. 1707 wurde der Tunnel des Urner Loches und dadurch die Zugänglichkeit des Bergs wesentlich Noch aber blieb die Strasse bloss ein m breiter mit grossen Rollsteinen gepflasterter Saumpfad.
Auf einer Strecke von rund 110 verbinden die Gotthardstrasse die Orte Altdorf und Biasca während der gleichnamige Pass in Andermatt beginnt und in Airolo endet. Oder Von 1819 bis 1826 wurde das erste Teilstück von Amsteg Göschenen gebaut. Mit dem Bau der eigentlichen wurde 1827 begonnen. Die Strasse wurde 1830 fertig gestellt.
Von 1872 bis 1882 wird der Eisenbahntunnel gebaut. Überwiegend werden italienische Gastarbeiter beschäftigt. Bei den Tunnelarbeiten sterben Männer darunter auch der projektleitende Ingenieur Louis Favre . Die neugebaute Eisenbahnlinie sorgte für einen Aufschwung im Tessin. Ein Denkmal für die des Eisenbahntunnelbaus geschaffen vom Künstler Vincenzo Vela in Airolo zu finden.
Von 1970 bis 1980 wird der Strassentunnel gebaut. Dieser ist Herzstück der Schweizer Nationalstrasse A2 von Basel nach Chiasso und damit der kürzesten europäischen Autobahnverbindung zwischen Hamburg und Sizilien . Am 24. Oktober 2001 kommt es durch den Zusammenstoss zweier zu einer Brand katastrophe im Tunnel. Elf Menschen sterben bei Unglück. Der Tunnel ist über Monate wegen geschlossen.