Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. St. Michael in Obersteiermark ist eine Gemeinde im Bezirk Leoben in der Obersteiermark in Österreich mit rund 3.290 Einwohnern (Stand: Dezember 2003 ). Sie hat eine Fläche von ca. qkm und liegt auf einer Höhe von m.
Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Brunn St. Michael Liesingtal Vorderlainsach Hinterlainsach
Nachbargemeinden: Leoben Traboch Sankt Stefan Übelbach Sankt Peter-Freienstein
Adresse der Gemeindeverwaltung Marktgemeinde St. Michael Hauptstraße 25 A-8770 St. Michael i.O. gde@st-michael.steiermark.at Telefon (03843) 2244-0
Die Gemeinde St. Michael führte bis überhaupt kein Wappensiegel. Damals tauchte im Gemeinderat Bgm. L. Schaffer der Wunsch zur Führung wappengeschmückten Gemeindesiegels auf. Angelehnt an die kirchliche Michael-Legende und dem Ortsnamen entsprechend hatte man Jahr 1915 an dem auf dem Annaberg Kriegerdenkmal eine mit einem Schwert bewaffnete Faust eine mit einem Kreuzsymbol versehene Verzierung angebracht. Denkmal wurde das Vorbild für das Gemeindesiegel. Jahre 1954 veranlassten die Heraldiker in der eine Neugestaltung des alten Wappens. Mit Beschluss 28. Dezember 1955 wurde der Gemeinde Sankt mit Wirkung vom 1. Februar 1956 das zur Führung des Gemeindewappens verliehen. Die feierliche des Rechtes und die Überreichung der Wappenurkunde in einer Festsitzung am 27. September 1956 den Bezirkshauptmann ORR Dr. Pfaller.
Die ersten Bewohner von St. Michael höchstwahrscheinlich Kelten und Illyrer . Später besiedelten auch die Römer das Gebiet was eine Fibel die dem 2. oder 3. Jhdt. n. Chr. und die in der Vorderlainsach gefunden wurde Zur Zeit der Völkerwanderung zogen die Awaren durch den Ort gefolgt von Kroaten Slowenen die die ersten Rodungen vornahmen. In Mitte des 8. Jhdt. setzte die Christianisierung die Bayern ein die besonders den Erzengel verehrten. Es kann angenommen werden dass sie ersten Kirche und somit unserem Ort den gaben. Ca. 1170 wurde die Walpurgiskirche erbaut heute mit ihren bewundernswerten Glasfenstern zu den frühesten Werken der Gotik in der Steiermark 1187 kam unsere Pfarre mit ihren 17 zum Stift Admont.
Riesige Heuschreckenschwärme vernichteten 1478 die gesamte Ernte und zogen die Türken brandschatzend durch das Dorf und auch als christliche Hilfstruppen aus Spanien und Italien Wien her durchmarschierten brannte der Ort. Auch der Pest wurde St. Michael immer wieder heimgesucht. einer Überschwemmung 1740 die 32 Todesopfer forderte einem schweren Erdbeben 1794 zogen die Franzosen durch das Dorf - 1797 1801 1805 Am 25. Mai kam es zum Gefecht in der der Walpurgiskirche wo heute noch ein Denkmal dieser denkwürdigen Schlacht zeugt.
1850 als der Ort schon 1700 Einwohner wurde St. Michael auch politische Gemeinde. 1861 bekam der Ort ein Postamt 1868 wurde der Bahnhof errichtet 1879 ein Gemeindeamt erbaut wo auch ein eingerichtet wurde und 1885 die neu errichtete Volksschule eröffnet.
Ab 1874 wurde ein Eisenwerk betrieben das bis 1000 Arbeiter beschäftigte. Dieses Werk wurde 1889 zum Emailwerk umfunktioniert und im Jahre 1902 aufgelassen. Im Dezember 1914 waren in den leerstehenden Hallen bis 2200 Flüchtlinge meist Ruthenen aus Galizien untergebracht denen viele einer Typhus-Epidemie zum Opfer fielen auf dem nach ihnen benannten Friedhof begraben
1915 errichtete man das k. u. k. das die Volksschule und 24 Baracken umfasste. Heldenfriedhof wurde im selben Jahr eingeweiht.
Das Wappen von St. Michael ist stilisierte Kriegerdenkmal auf dem Annaberg das 1916 genesenen Soldaten dort errichtet wurde. Ende des Weltkrieges plünderten zurückkehrende Truppen den Ort. Und nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges gab noch keine Erholung für die Bevölkerung denn Russen besetzten 1945 den Ort. Es kam hier zu zahlreichen Plünderungen. 1964 fand der Unterricht in der Hauptschule statt.
1978 konnte der Gleinalmtunnel für den Verkehr werden. Die Kaserne St. Michael wurde 1980 Bestimmung übergeben.
Ein neues Zentrum des Gemeindelebens das konnte 1982 eröffnet werden. Nach mehr als 1000 Dorfdaseins wurde St. Michael 1983 zum Markt erhoben.
1989 wurde die Kläranlage unteres Liesingtal eröffnet.
1994 wurde das neue Ortsstellengebäude des Roten eröffnet. 1995 erfolgte die Eröffnung des neuen Altstoffsammelzentrums die Übergabe des Um- und Zubaus der
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