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Sankt Petersburg


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Dieser Beitrag behandelt die Stadt in Russland Sankt Petersburg (Florida) siehe dort.

Sankt Petersburg: Auferstehungskirche

Sankt Petersburg (russisch Санкт-Петербург Sankt Peterburg ) früher auch Petrograd Leningrad ist nach Moskau die zweitgrößte Stadt Russlands und die viertgrößte Stadt Europas. Sie im Nordwesten des Landes an der Mündung Newa am Ostende des Finnischen Meerbusens .

  • Fläche: ca. 606 km 2 (als Bundesland -- ca. 2000 km 2 ) davon 58 km 2 Wasser
  • Einwohner: 4 7 Mio. (Stand: 2003)
  • KfZ-Zeichen: 78

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 16. Mai 1703 wurde die Stadt von Peter dem Großen auf der "Haseninsel" zwei Kilometer westlich im Nordischen Krieg eben den Schweden entrissenen Festungen Nyenschantz und Landskrona gegründet. Sie sollte als Bollwerk gegen Truppen dienen aber auch dem fortschrittsfeindlichen Moskau eine moderne westlich orientierte Stadt entgegen Darüber hinaus sollte der Hafen einen direkten Zugang zur Ostsee schaffen und die völlige Kontrolle der Newa gewährleisten wegen der feindlichen Angriffe die Landesinnere gelangen könnten.

Die Stadt wurde auf dem Reißbrett und in den Sümpfen der Newa -Mündung innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden Schon während der Errichtung der Stadt kamen Zehntausende Zwangsarbeiter und Leibeigene ums Leben. Später sollte es aufgrund ungünstigen Lage immer wieder zu Überschwemmungen kommen denen unzählige Bewohner ihr Leben ließen.

Bis auf ein kleines Intermezzo in Jahren 1728 bis 1732 als der Hof in Moskau weilte die Stadt bis 1918 Hauptstadt bleiben.

Ende des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt eine Blütezeit vorerst allem auf kulturellem später auch auf wissenschaftlich-technischen Theater und Museen höhere Schulen und Bibliotheken gegründet. 1783 eröffnete das Bolschoj kamennyj teatr dem später die großen Nationalopern Michail Iwanowitsch Glinkas aufgeführt werden sollten. 1819 entstand aus dem Pädagogischen Institut die Universität.

St. Petersburg um 1888

Schriftsteller und Intellektuelle schlossen sich in Kreisen zusammen und gaben Wörterbücher und Zeitschriften Zu den wichtigsten Zeitschriften zählen etwa der von Rylejew und Bestuschew oder Puschkins Sowremennik ( Der Zeitgenosse ).

In Sankt Petersburg begann die Revolution 1905 — 07 die Februarrevolution und die Oktoberrevolution . Während des 2. Weltkrieges wurde die Stadt 900 Tage lang deutschen Truppen belagert. In der Zeit der ( 1941 - 1944 ) in der die Wehrmacht nicht etwa versuchte Leningrad einzunehmen sondern von jeglicher Versorgung abschnitt verhungerten über 1 Zivilisten. Die Einkesselung Leningrads gehört damit zu größten Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs . Bei Rückeroberungsversuchen der Roten Armee kamen dazu etwa 500 000 sowjetische ums Leben.

Am 27. Mai 2003 wurde das 300-jährige Jubiläum der Stadt wozu im Vorfeld die Altstadt und verschiedene saniert sowie das legendäre Bernsteinzimmer rekonstruiert wurden.

siehe auch: Der letzte Zar und Blutiger Sonntag

Politik

Sankt Petersburg war von 1721 bis 1918 bis auf ein paar Jahrzehnte Hauptstadt Russland. 1914 wurde der Name der Stadt auf russifiziert. Sie hieß nun Petrograd (1914 bis da sie in Zeiten des Krieges gegen keinen deutsch klingenden Namen haben sollte. Nach Lenins Tod 1924 wurde die Stadt in Leningrad umbenannt. dem Ende der Sowjetunion im Jahre 1991 wurde die Stadt durch Volksentscheid wieder Sankt Peterburg umbenannt. Das umgebende Gebiet trägt aber noch den Namen Leningradskaja Oblast .

Geographie

Sankt Petersburg liegt an der Mündung Newa in den Finnischen Meerbusen und besteht aus mehreren Inseln. Aus Grund ist die - 1955 gegründete - Metro die tiefste U-Bahn der Welt.

Persönlichkeiten

Alexander Rodtschenko
Leonhard Euler
Vladimir Putin
Elsa Brändström
Ayn Rand
Anna Achmatowa
Joseph Brodsky
Fjodor Dostojewski
Lenin
Alexander Puschkin
Ilja Repin

Kultur

Zahlreiche der bekanntesten russischen Künstler haben Sankt Petersburg gelebt und gearbeitet. Darunter Literaten Alexander Puschkin Fjodor Dostojewskij Anna Achmatowa Alexander Joseph Brodsky. Das Mariinskij Theater ist eines bekanntesten Opernhäuser Europas. Es ist die Heimat Kirow Balletts . Zu ihren Bewohnern zählten unter anderem folgenden herausragenden Schachspieler: Mikhail Botvinnik (langjähriger und Weltmeister zwischen 1948 und 1963) Boris Spasskij von 1969-1972 und bekannt durch das Match Robert J. Fischer (USA) 1972 in Reykjavik wegen des damals existierenden Ost-West-Konfliktes weltweites Interesse sowie Viktor Kortschnoi (heute Schweiz) langjähriger Vize-Weltmeister Emigrant aus der UdSSR. Kortschnoi erlangte internationale wegen der Duelle mit Anatoli Karpow um WM 1978 in Baguijo und 1980 in welchen grosse politische Brisanz innewohnte. Karpow selbst lange Jahre in Leningrad wo er auch

Sehenswürdigkeiten

Der Newskij Prospekt die Hauptstraße der erstreckt sich von der Admiralität bis zum Zu den am Newskij Prospekt gelegenen Sehenswürdigkeiten unter anderem das Dom Knigi die Kasaner und das Kaufhaus Gostinyj Dvor. Weitere Sehenswürdigkeiten das russische Museum die Eremitage der Schlossplatz die Isaakskathedrale die Peter-und-Pauls-Festung Panzerkreuzer Aurora der eherne Reiter der Smolnyj die der Sommergarten die Christi-Auferstehungskirche. Besonders lohnend ist Spaziergang durch die Stadt während der weißen im Sommer. 15% der Gebäude in Sankt - 2400 Gebäude - wurden von der Unesco zu Denkmälern der Architekturgeschichte eingestuft. Damit Petersburg in dieser Hinsicht nur noch von Venedig übertroffen. Die Stadt hat allerdings Probleme Kosten für die Erhaltung dieser Baudenkmäler zu

In der Umgebung Sankt Petersburgs sind und Zarskoje Selo beliebte Ausflugsziele. Hier kann im Katharinenpalast das legendäre Bernsteinzimmer bewundern.

Wirtschaft und Verkehr

In Sankt Petersburg befindet sich vor maritim orientierte Industrie also Werften Maschinenbau u.ä.. In der Sowjetunion war Petersburg der Hauptflottenstützpunkt noch heute befindet sich Großteil der ehemaligen Schlachtschiffe und U-Boote in Petersburger Militärhäfen. Außerdem besitzt die Stadt Möbelindustrie Nahrungsmittelindustrie (z.B. die bekannte Brauerei Baltika ) und Erdölverarbeitende Industrie. Vor der Perestroika bildete der rüstungsindustrielle Komplex 80 Prozent Leningrader Wirtschaft. Sankt Petersburg ist ein wichtiger Hierbei stellt es einen wichtigen Verknüpfungspunkt zwischen Seeschifffahrt (größter Hafen Russlands mit Bedeutung für ganzen osteuropäischen - und nordasiatischen Raum) und der Eisenbahn dar. Von Sankt Petersburg aus fahren Fähren nach Kaliningrad wofür kürzlich ein großes Fährterminal eingeweiht Weitere Fährverbindungen bestehen nach Stockholm Helsinki Kiel und andere Hafenstädte an der Ostsee . Die wichtigen Vorhäfen von Sankt Petersburg sich an der Ostsee in Ust-Luga und in Wyssozk. Über die Newa und verschiedene Kanäle bestehen schiffbare Verbindungen Ladogasee zur Wolga und zum Weißen Meer . Hierfür fahren die Schiffe nachts durch Stadtgebiet wofür Klappbrücken hochgeklappt werden. Eisenbahnlinien führen nach Murmansk ( Ladogabahnhof ) Kirow Moskau (Moskauer Bahnhof) Tallinn (Baltischer Bahnhof) Berlin ( Witebsker Bahnhof)und Helsinki ( Finnischer Bahnhof). Zur Zeit wird eine Autobahn die Stadt gebaut. Etwas südlich von der liegt der Flughafen Pulkowo.

Die U-Bahn hat 4 Linien eine St. Petersburg mit einem Dorf in der Leningrader Oblast . Außerdem gibt es zahlreiche Bus- und Trolleybuslinien ("Marschrutna") sowie eines der größten Straßenbahnnetze der Welt. Der größte Anteil des Reisendenstroms gehört aber den Linientaxis. Sankt Petersburg ein S-Bahnnetz ( Elektritschka ).

Weblinks




Bücher zum Thema Sankt Petersburg

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