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Sankt Wolfgang


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Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde Wolfgang in Oberbayern weiteres siehe: Sankt Wolfgang (Begriffsklärung) .

Sankt Wolfgang (oder St. Wolfgang) ist eine Gemeinde Südosten des Landkreises Erding . Die Gemeinde grenzt an die Gemeinden Dorfen und Isen im Landkreis Erding sowie Haag/Obb im Landkreis Mühldorf .

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Kreis : Erding
Fläche : 46 33 km²
Einwohner : 4.193 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte : 86 Einwohner/km²
Höhe : 499 - 582 m ü. NN
Postleitzahl : 84427
Vorwahl : 08085
Geografische Lage : 48° 13' n. Br.
12° 8' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : ED
Amtliche Gemeindekennzahl : 09 1 77 137
Gliederung des Gemeindegebiets: 150 amtlich benannte
Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 9
84427 St. Wolfgang
Website: www.st-wolfgang-ob.de
E-Mail-Adresse: info@st-wolfgang-ob.de
Politik
Bürgermeister : Jakob Schwimmer ( CSU )

Das Gemeindegebiet umfaßt eine Fläche von 32 qkm die sich in Höhenlagen zwischen - 582 m über NN befindet. Die ist weitgehend ländlich geprägt hügelig und teils Der Ort St. Wolfgang liegt im Tal Goldach.

Zum 31.12.2003 waren 4.193 Personen in Gemeinde gemeldet davon 1.667 direkt im Ort Wolfgang.

In Österreich existiert ein gleichnamiger Ort am Wolfgangsee Wolfgang im Salzkammergut. Die Orte sind Partnergemeinden.

Inhaltsverzeichnis

Ortsteile

Neben dem Ort St. Wolfgang gibt in der Gemeinde St. Wolfgang folgende Ortsteile Stand 31.12.2003):

  • Armstorf (844 Einwohner)
  • Gatterberg (181 Einwohner)
  • Großschwindau (123 Einwohner)
  • Jeßling (475 Einwohner)
  • Lappach (420 Einwohner)
  • Pyramoos (249 Einwohner)
  • Schönbrunn (234 Einwohner)

Geschichte

Legende

Im Jahre 975 verließ der Regensburger Bischof Wolfgang im seinen Bischofssitz infolge politischer und flüchtete in das Goldachtal. Einer 1737 in einer päpstlichen Bulle niedergeschriebenen Legende zufolge der Bischof von den Hügeln östlich des Ortes St. Wolfgang eine Hacke ins Tal. der Stelle wo diese auf den Boden sei daraufhin eine Quelle mit frischem Wasser worden. Bischof Wolfgang habe sich dann dort einer Hütte ("Zelle") niedergelassen und somit den für den Ort St. Wolfgang gelegt. Das Wolfgangsbrünnlein findet sich noch heute in der welche sich wiederum in der im 15. fertiggestellten St. Wolfganger Kirche befindet.

Geschichtliche Entwicklung

Erste Besiedlungsspuren im Bereich der heutigen St. Wolfgang sind bis in die Jungsteinzeit nachzuweisen. Jahrhunderte später folgten Kelten und Römer vor allem als Reisende auf einer das von Nord nach Süd durchquerenden Römerstraße. Mit bajuwarischen Landnahme um das Jahr 500 n. begann schließlich eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung der Als offizielles Gründungsdatum des Ortes St. Wolfgang auch in Bezug auf die Legende das 975 n. Chr. angesehen. Das 1000-jährige Jubiläum im Jahr 1975 groß gefeiert.

Ab 1180 wurde die heutige Gemeinde Wolfgang durch die freien Reichsgrafen von Haag die das Gebiet vom Kaiser als Lehen Während ihrer bis 1566 andauernden Herrschaft sorgten Reichsgrafen unter anderem für den Bau der Kirchen in St. Wolfgang Großschwindau Lappach Pyramoos Schönbrunn. Die Grafen hielten ferner die niedere inne woran noch heute Inschriften an der dem 16. Jahrhundert stammenden Balkendecke des Gasthauses in St. Wolfgang erinnern.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) fanden insbesondere während des sogenannten Kriegs" (1630-1635) umfangreiche Kriegshandlungen auf dem Gemeindegebiet Auch Schlachten der Spanischen und Österreichischen Erbfolgekriege bzw. 1741-1748) fanden zum Teil um St.Wolfgang Auch die große Schlacht von Hohenlinden im Jahre 1800 die Napoléons General Moreau im Rahmen von Frankreichs gegen Österreich führte hatte durch die geographische unmittelbaren Einfluss auf das heutige Gemeindegebiet.

Trotzdem entwickelten sich Ort und Region 1733 wurde St. Wolfgang durch Kurfürst Karl zur "geschlossenen Hofmark" ernannt. Gleiches wurde dem Schönbrunn wenige Jahre später zu teil.

Die beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert für große Verluste in der Bevölkerung doch die Region um St. Wolfgang von Kampfhandlungen größeren Zerstörungen verschont.

In den letzten 50 Jahren wuchs Einwohnerzahl der Region deutlich an insbesondere in vergangenen zwei Jahrzehnten erlebte die Gemeinde eine Bevölkerungsexplosion. Lebten 1972 noch rund 2.700 Einwohner dem Gemeindegebiet sind es heute (Stand 31.12.2003) Ihre heutige organisatorische Form fand die Gemeinde Wolfgang im Jahre 1971 als die bislang Gemeinden Gatterberg Jeßling Lappach Pyramoos und Schönbrunn wurden. Zum 01.01.1972 wurde die bislang selbständige Schiltern aufgelöst und auf die Gemeinden St. und Dorfen aufgeteilt. Seit der zum 01.07.1972 erfolgten des Landkreises Wasserburg gehört die Gemeinde St. Wolfgang zum Landkreis Erding .

Geschichte des Wappens

Das Wappen der Gemeinde St. Wolfgang in seiner aktuellen Form am 12.06.1973 festgelegt. Pferderumpf ist das heraldische Kennzeichen der Grafschaft und weist auf die frühere Zugehörigkeit zu Reichsgrafen von Haag hin. Die Hacke im Teil des Wappens nimmt Bezug auf die von Bischof Wolfgang. Die von ihm erweckte wird zudem durch die Wellenteilung der beiden symbolisiert.

Neben dem Wappen führt die Gemeinde Fahne mit den Farben Blau-Weiß-Blau.

Infrastruktur

Bildung

In der Gemeinde St. Wolfgang befinden zwei Kindergärten (je einer in St. Wolfgang Armstorf) in Trägerschaft der kath. Kirche.

Die Grundschule können Kinder aus der im Ort St. Wolfgang besuchen ebenso die 5 und 6 der weiterführenden Hauptschule. Zu des Schuljahres 2003/2004 waren 265 Schüler an Grund- und Teilhauptschule St. Wolfgang eingeschrieben für 15 Lehrer bereitstehen.

Weiterführende Schulen liegen in den Nachbargemeinden: in Dorfen Isen und Haag/Obb Realschulen in Taufkirchen/Vils und Gymnasien in Dorfen und Gars/Inn sowie Berufsschulen in Erding und Mühldorf .

Verkehr

Die Gemeinde wird von Norden nach von der Bundesstrasse B15 auf derem Weg Landshut nach Rosenheim durchquert. Zusammen mit den untergeordneten Straßen die Gemeinde außerorts über insgesamt 50 6 öffentlicher Straßen.

Das ÖPNV-Angebot in der Gemeinde St. ist klein. Neben Schulbuslinien existiert nur die 567 von Dorfen über St. Wolfgang nach und Erding die Montag bis Freitag alle bis zwei Stunden befahren wird. Es gilt Tarif des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV).

Zahlreiche Pendler aus dem Gemeindebereich St. nutzen jedoch die Bahnverbindung aus der Nachbargemeinde Dorfen nach München. In Dorfen steht ein Parkplatz am Bahnhof zur Verfügung.

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