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Sansculottes


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Die Sansculottes 1789

Mit Sansculottes (auch dt. Sansculotten von franz. ohne Kniehose Culotte ) wurden in der Zeit der französischen Revolution ( 1789 - 1799 ) die radikalen Revolutionäre bezeichnet die im zu den Kniehosen (sog. Culottes ) tragenden Adeligen lange Hosen (sog. Pantalons ) trugen.

Die Bezeichnung soll entstanden sein als Robespierre nach dem Sturm auf die Bastille Matrosen und Arbeiter aus der Gegend Marseille zur Verteidigung der Revolution nach Paris Dort erregte die Tracht der Küstenbewohner die wadenlangen weiten und Hosen ( Matelots ) besondere Aufmerksamkeit und die Revolutionäre wurden dem als Spottnamen gedachten Sansculottes bezeichnet.

Das Tragen der Culottes der Kniebundhosen bis 1789 nur den Adligen und der bürgerlichen gestattet und so entwickelten sich der ursprüngliche Sansculottes als Unterscheidungsmerkmal von den Adligen schnell gebräuchlichen Bezeichnung für die revoltierenden Proletarier. Oft man die Sanculottes auch an der Jakobinermütze und der gegenseitigen Anrede mit 'Bürger' wie bisher mit 'Herr'.

Während der Jahre der Revolution etablierten die Sansculottes schnell als feste Größe. Sie bestanden allem aus Kleinbürgern und Arbeitern und vertraten eigentliche Volksherrschaft weshalb die Bezeichnung Sansculottes gelegentlich auch allgemein für die Vertreter dritten Standes gebraucht wurde. Vor allem der Unterstützung der Sansculottes verdankten die Montagnards die Berg-Partei ihren zu denen so wichtige Personen wie Danton Robespierre Marat oder Desmoulins zählten.

Die langen Pantalons wurden in weiten Kreisen üblich und die Culottes fast. Erst in der Zeit des Konsulates ab 1799 versöhnte sich das Bürgertum wieder mit Adel und die Mode wandte sich verächtlich Symbol der Revolutionsjahre der Kleidung der Sansculottes ab.




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