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Sarosperiode


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Die Sarosperiode (babylonisch sharu dt. Universum ) ist die Zeitspanne nach der sich Sonnen- und Mondfinsternisse wiederholen.

Damit es zu einer Finsternis kommt Sonne Erde und Mond auf einer Linie liegen. Da jedoch Mondbahn gegen die Ekliptik geneigt ist tritt dies nur zu bestimmten Zeiten auf nach der Sarosperiode wiederholen die jeweiligen Konstellationen. Um die Länge dieser bestimmen zu können muss man die Bahn Mondes näher betrachten.

Zum einen muss sich der Mond in der Nähe seines Knotens befinden ein wiederholt sich nach einem drakonitischen Monat (27 2122d). Zum anderen muss sich Mond in der selben Stellung zur Sonne die sich nach einem synodischen Monat (29 53d) wiederholt. Dies ist nach 11 33 Tagen annähernd der Fall

  • 242 drakonitische Monate = 6585 35 Tage
  • 223 synodische Monate = 6585 19 Tage.

Die Sarosperiode war schon im Altertum die ältesten Zeugnisse stammen von den Chaldäern 1000 v. Chr. ?) und den Babyloniern (4. Jhdt. v. Chr.) aber auch griechischen Gelehrten Hipparchos Plinius und Ptolemäus kannten diesen Zyklus bereits. Der Name Sarosperiode wurde erstmals von Edmund Halley 1691 verwendet der ihn allerdings dem byzantischen Lexikon Suda aus dem 10. Jahrhundert entnommen hatte.




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