Passive Fernsehsatelliten reflektieren das auf sie gerichtete Fernsehsignal. erste derartige Satellit war Echo 1 und 1960 gestartet. Er hatte einen Durchmesser von Metern. Die Qualität der schwach zurückgestrahlten Signale allerdings sehr zu wünschen übrig.
Bei aktiven Fernsehsatelliten werden die Fernsehsignale zu einem Mikrowellenstrahl und gebündelt der dann auf den Fernsehsatelliten wird. Dieser empfängt die Signale verstärkt sie schickt sie wieder zur Erde zurück wo von einer Parabolantenne (auch Satellitenantenne oder Satellitenschüssel bezeichnet) aufgefangen und an einen Satelliten-Receiver übertragen werden. Dieser die gewünschten Signale aus und übermittelt sie den Fernseher .
Mikrowellen eignen sich besonders gut zur Übermittlung Signalen zum und vom Satelliten da diese ihrer kurzen Wellenlänge besser gebündelt und durch die hohen Frequenzen mehr Informationen kodiert werden können. Ferner können Mikrowellen Ionosphäre durchdringen und sind weniger anfällig für Störungen.
Die erste Übertragung von Fernsehsignalen über aktiven Fernsehsatelliten dem Telstar fand am 11. Juli 1962 statt. Da er nur auf einer elliptischen Umlaufbahn mit maximal 5600 Kilometer Höhe kreiste eine Verbindung nicht länger als 10 Minuten werden. Heutige Fernsehsatelliten befinden sich in der auf geostationären Umlaufbahnen so dass eine ununterbrochene Signalübertragung ist.
Es gibt verschiedene Arten der Ausstrahlung Signale von Fernsehsatelliten. Der Globalbeam erreicht ca. 40% der Erdoberfläche . Mit dem Zonenbeam werden Kontinente oder einzelne Länder "bestrahlt". Der Spotbeam erreicht nur kleine Bereiche der Erdoberfläche.
In Mitteleuropa empfangbare Satelliten-TV-Programme werden z.B. den Astra - [1] oder Eutelsat -Satelliten ausgestrahlt.
Da offensichtlich der Signal-Rauschabstand bei Satellitenübertragungen niedrig ist wird hier in der Regel FM-Modulation verwendet. Diese macht aber Probleme bei Farbübertragung. Besonders kräftige Farben neigen dazu sogenante (schwarze und weisse Striche) auszulösen. Deshalb erfand in den 80gern einige Verfahren wie D2-MAC die ohne Farbunterträger funktionierten. Besonders in Ländern fand D2-MAC großen Zulauf wo es auch heute vereinzellt verwendet wird.