Vier bis dahin selbstständige Gemeinden wurden der Gebietsreform 1974 zur Großgemeinde Saterland zusammengefaßt (in Klammern saterfriesische Bezeichnung welche sich auch auf den findet) :
Strücklingen ( Strukelje ) jetzt Saterland-Strücklingen mit den Ortschaften Strücklingen-Ort Bollingen I II Utende Wittensand und Bokelesch. Im Juni hatte Strücklingen 3270 Einwohner
Ramsloh ( Roomelse ) jetzt Saterland-Ramsloh mit den Ortschaften Ramsloh-Ort Ramsloh-Nord Ramsloh-Ost Raake Hollen Hollen-Brand und Hollenermoor. Im Juni hatte Ramsloh 4275 Einwohner. Ramsloh ist heute der Gemeindeverwaltung des Saterlandes.
Sedelsberg ( Seeidelsbierich ) jetzt Saterland-Sedelsberg mit den Ortschaften Sedelsberg-Ort Kolonie Hüllen Hüllen II Fermesand und Heselberg. Im Juni hatte Sedelsberg 2767 Einwohner.
Scharrel ( Schäddel ) jetzt Saterland-Scharrel mit den Ortschaften Scharrel-Ort Bätholt Langhorst und Heselberg. Im Juni 2000 hatte Scharrel Einwohner.
Das Saterland liegt auf einer 15 langen und 1-4 km breiten Sandinsel inmitten Mooren. Dadurch war es lange Zeit sehr Zwischen 1100 und 1400 wurde es von Friesen aus Ostfriesland besiedelt. Aufgrund dieser Isolation hat sich eigene Sprache entwickelt.
Das Saterland liegt im Dreieck Leer Cloppenburg Oldenburg (Oldb.) und hatte 2003 12.790 Einwohner. Seine Gesamtfläche umfasst 123 km². Durch die Bundesstraßen 72 401 und 438 ist es an das Straßennetz angeschlossen. Durch das Saterland führt die Eisenbahnstrecke Westerstede - Ocholt - Sedelsberg. Auf ihr bereits seit langer Zeit nur noch Güterverkehr
In Saterland befindet sich auch der DHO38 der Bundesmarine. Seine 8 gegen Erde Sendemasten gehören mit einer Höhe von 352 Meter zu den höchsten Bauwerken in Deutschland.
Der Gemeinderat des Saterlandes setzt sich wie folgt