Sauerklee ( Oxalis ) ist eine Gattung der Sauerkleegewächse . In Mitteleuropa bezeichnet der Name vor den Waldsauerklee ( Oxalis acetosella ). In Gärten werden oft auch exotische gezüchtet wie die abgebildete Oxalis enneaphylla die wild nur auf den Falklandinseln vorkommt.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf heimischen Waldsauerklee.
Sauerklee ist ein Kraut mit kurzem Rhizom und einer reich verzweigten fleischigen Pfahlwurzel. seinem unterirdischen Rhizom treibt er langgestielte kleeartige Blätter. Diese sind etwas fleischig grasgün schmecken säuerlich. Die Blüten sind zart weiß grünlich (blassrosa überlaufen) und unscheinbar; sie tragen deutliche violette oder rote Äderung.
Früchte sind nussartig und dreikantig. Nach Absterben der Oberblätter bleiben die Blattbasen als Speicherschuppen am Rhizom erhalten. Sauerklee blüht von bis Juni.
Die Pflanze hat endotrophe Mykorrhiza . Sie wird von Insekten bestäubt oder ist selbstbestäubend (z. T.
Waldsauerklee wächst auf sauren Waldböden an schattigen und frischen bis feuchten Stellen in und Nadelwäldern. Er kann auch tieferen Schatten Verbreitet ist er in den nördlichen und Breiten Europas und Asiens. Pflanzensoziologie : In Mitteleuropa hat er ihren Verbreitungsschwerpunkt im Galio-Abietion und in montanen Fagion -Gesellschaften. Er tritt auch in anderen Fagetalia - sowie in Betulo-Adenostyletea - oder in krautreichen Vaccinio-Piceetalia -Gesellschaften auf. In den Alpen kommt er Höhen von bis zu 1940 m vor.
Primäres (saures) Kaliumoxalat = Kaliumbioxalat = Sal Acetosellae = Kleesalz. In geringen Mengen ist auch Oxalsäure enthalten. Im Rhizom findet sich eine Menge Anthrachinonderivat (chrysophansäureähnliche Substanz). Der Same enthält Fettes
Der Absud des frischen Krauts 60 aufs Liter Wasser gibt mit Zucker eine Limonade die zugleich gegen den Skorbut wirkt. Die zerquetschten Blätter aufgelegt lindern Aus Kräuterbüchern : "Sauerklee gegessen oder getrunken den Durst ist wider den Sod gut die hitzige Leber erfrischt und stärkt das und hat in Summa alle Wirkung wie Sauerampfer. Dies Kräutlein wird besonders gern gebrauch den hitzigen Fiebern auf verschiedene Weise; denn bereitet daraus einen lieblichen Saft oder Sirup destilliertes Wasser und einen Zucker oder Konserve man Rosenzucker macht und braucht diese Dinge den Fiebern. Der Saft oder die zerquetschten auf heiße Geschwülste gelegt löschen die Hitze lindern die Schmerzen. Dies Kraut gekaut ist Kindern gut gegen Mundfäule. Mit diesem Kraut etliche die Mäler oder Flecken aus den weshalb sie es Mälerkraut nennen. Auch wird mit Odermennig ein gutes Wasser destilliert zu und Auswaschung der Wunden." (Losch)