Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Sauna (finn. sauna "Schwitzstube"; finnisches Bad ) ist ein Raum oder eine Gruppe Räumen entweder als freistehendes Gebäude oder als eines größeren Gebäudes in dem oder denen Schwitzbad genommen wird. Eine Saunaanstalt ist häufig eine öffentliche Schwimmhalle oder ein Fitnessstudio angeschlossen kann mit anderen Vorrichtungen wie Dampfsauna oder kombiniert sein.
Sauna innen
Der Besuch einer öffentlichen Sauna dient körperlichen Erbauung Gesundheit und der Verbesserung des Wohlbefindens. Bei traditionellen Privatsauna kommt das Element der Körperreinigung
Der Besuch eines Saunabades beginnt mit Duschen und gründlichen Abtrocknen; vor dem ersten sollte die Hautoberfläche wieder trocken sein da das Schwitzen verzögert wird.
Zumindest ein Raum innerhalb des Saunabades eigentliche Sauna oder Saunakabine kann mit einem elektrischen oder Holzofen eine Temperatur von etwa 45 bis 120 Celsius aufgeheizt werden; die typische Lufttemperatur in Saunakabine liegt bei etwa 90°C.
In der so genannten Aufguss-Sauna herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit die meist dadurch entsteht dass man auf Steinen die auf dem Ofen liegen lässt (der so genannte Aufguss ); dem Wasser werden häufig ätherische Öle oder - vor allem im russischen - Spirituosen wie Wodka beigefügt.
Größere Saunaanstalten bieten neben der Aufguss-Sauna eine weitere so genannte Trockensauna mit höherer Temperatur geringerer Luftfeuchtigkeit und Aufguss.
Die Saunierenden sitzen oder liegen in Saunakabine auf hölzernen Bänken die sich (meist auf zwei oder drei Ebenen) in einer von ein bis eineinhalb Meter an den hölzernen Wänden befinden; um eine Verunreinigung der zu verhindern legt man in Deutschland ein langes Handtuch unter den Körper das den Schweiß auffängt - im Heimatland der Sauna ist dieses Handtuch aber absolut unüblich.
Der menschliche Körper reagiert auf die Hitzeeinwirkung mit einer Erhöhung der Körpertemperatur auf zu 39°C ( künstliches Fieber ) die der Körper durch starkes Schwitzen kompensieren versucht; bei der Schweißbildung handelt es um eine Schutzreaktion des Körpers zur Abkühlung jedoch verschiedene positive gesundheitliche Wirkungen hat (vgl. Medizinische Wirkungen ). Bei der nach einem Saunaaufguss einsetzenden Feuchtigkeitsbildung auf der Hautoberfläche handelt es sich vor allem um kondensierte Luftfeuchtigkeit und weniger eigenen Körperschweiß.
Auf den insgesamt zehn- bis zwanzigminütigen in der Saunakabine folgt zunächst eine kurze bevorzugt an der frischen Luft bei der beim Schwitzen geöffneten Poren besonders gut Sauerstoff können; dieses Luftbad sollte vor dem Kaltduschen genommen werden.
Es folgt ein kaltes Bad oder Guss mit kaltem Wasser ( Kaltduschen ): Entweder in einer Dusche einem Tauchbecken Fluss See oder - falls vorhanden - Wälzen im Schnee oder Abreiben mit gestoßenem
Anschliessend sucht man zur Erholung einen auf; dabei kann ein individuell unterschiedlich starkes Nachschwitzen einsetzen. Der Körper beginnt nun auszukühlen muss daher gut gewärmt werden. Medizinisch sinnvoll in der Ruhephase warme Fussbäder.
In der Regel wiederholt man die Prozedur mit mindestens halbstündigen Pausen zwei- bis mehr als drei Saunagänge bewirken i.d.R. keinen Nutzen können jedoch stark ermüden. In öffentlichen werden i.d.R. stündlich Aufgüsse durchgeführt.
Eine empfehlenswerte Einteilung des Saunabesuchs liegt
etwa 10 Minutzen Schwitzphase
etwa 15 Minuten Abkühlphase und
etwa 30 Minuten Ruhephase.
Diese Angaben können jedoch nur als Orientierung dienen jeder Saunabesucher muss seinen eigenen finden.
Obwohl die Luftfeuchtigkeit in einem Saunaraum ist ist eine Sauna kein Dampfbad: In ist die Temperatur niedriger aber der Wassergehalt höher: In einem Dampfbad sieht man die in einem Saunaraum nicht. Dieser wird deshalb als Trockensauna oder finnische Sauna bezeichnet - im Gegensatz zum Dampfbad auch Dampfsauna römisches Bad oder türkisches Bad genannt wird.
Das Saunieren soll vor allem der Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten dienen und kann auch bei einigen als therapeutische Anwendung genutzt werden beispielsweise bei Störungen des vegetativen Nervensystems .
Die Erhöhung der Körpertemperatur während der ( künstliches Fieber ) bewirkt innerhalb des Körpers dasselbe was ein echtes Fieber bewirkt: eine Zerstörung von durch erhöhte Temperatur.
Die Abfolge von Hitze mit dem Kaltbad entspannt die Muskulatur und hat – neben einigen physiologischen wie der Senkung des Blutdrucks Anregung des Kreislaufs des Stoffwechsels und der Atmung - vor allem auch eine wohltuende auf das subjektive Wohlbefinden.
Saunabaden dient auch der Hautpflege und verlangsamt die Hautalterung; unmittelbar nach Betreten des Saunaraumes reagiert die Haut die weiten sich die Durchblutung nimmt zu und Oberflächentemperatur steigt nach etwa 15-Minütigem Aufenthalt auf - 42°C an; in der Abkühlphase verengen die Blutgefäasse dann wieder durch Kaltwasseranwendungen ( Gefässtraining ).
Das Schwitzen sowie die wiederholten Wasseranwendungen außerdem eine sehr gründliche aber schonende Körperreinigung ; die oberste Hornschicht der Haut quillt verhornte Hautzellen lockern sich und können leicht werden. Bei sehr trockener Haut wird die durch Aktivierung der Schweißdrüsen und Wassereinlagerungen in Hornschicht verbessert.
Die Sauna ist ein elementarer Bestandteil finnischen Kultur. Die in fast jedem Haus Miets- und Ferienhäusern) vorhandene Privatsauna dient der und Körperreinigung. In der traditionellen Form ersetzt Saune das Badezimmer d.h die komplette Körperreinigung dort statt. In früherer Zeit war die der einzige Raum in dem es heißes gab weshalb es durchaus wahr ist dass auch die Kinder geboren wurden - natürlich die Sauna selbst dabei nicht heiß. Babys schon frühzeitig mit in die Sauna genommen in Maßen medizinisch unbedenklich ist. Wer sein traditionell bauen will fängt auch heute noch der Sauna an. Kein Finne wird übrigens warum man einen Saunagang ohne Aufguß machen Im Gegenteil - zwei pro Saunagang sind Minimum. Auch unüblich ist die gemischte Sauna. der Öffentlichkeit und bei größeren Familien praktizieren Finnen Geschlechtertrennung.
In den skandinavischen Ländern hat die eine enorme Bedeutung bei der Pflege sozialer unter Geschäftsleuten ist es üblich sich in Sauna zu treffen und dort geschäftliche Entscheidungen fällen.
Da eine Sauna grundsätzlich unbekleidet ohne und nach dem Saunagang mit vielfältigen Bewegungen der Dusche benutzt wird können erotische Aspekte der gemischten Sauna für manche Besucher durchaus Rolle spielen jedoch nicht für alle. Deswegen manche Saunen um es allen recht zu dreigeteilt und bestehen aus einer gemischten und getrennten Saunen.
Es gibt auch – vor allem grösseren Städten – spezielle Saunaangebote (Saunaclubs) für homosexuelle Männer die auch der sexuellen Kontaktanbahnung und eine Art von Swinger-Clubs darstellen.