Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Durch die anthropogene Emission von Säure bildnern wie SO 2 und NO x wurde der Regen erheblich saurer. In den frühen 1980ern führte dies zum Absterben exponierter Wald bestände. Es gab keinen Anlass zur Annahme als Waldsterben bezeichnete Phänomen würde sich nicht weiter fortsetzen.
Durch den Einbau von Rauchgasentschwefelungsanlagen kurz REA in Kraftwerken und dem Zusammenbruch der Braunkohle wirtschaft in den Neuen Bundesländern wurde der rasante Fortschritt des Waldsterbens Gegenteilig wachsen die Wälder heute schneller als zuvor. Vermutet wird der Einfluss des heute Übermaß vorhandenen Stickstoffs (erstmalig in der Evolution ist der Stickstoff in den industrialisierten Regionen der Welt kein Mangel element mehr - mit unbekannten Folgen für darauf nicht eingestellte Ökosystem ) nachrangig die Erwärmung der Atmosphäre sowie gesteigerte CO 2 -Gehalt der Luft .
Sauer ist der Regen aber nach vor. Der Säureeintrag liegt noch immer weit der Pufferkapazität der Waldböden (s. Critical Loads). der nicht kalk haltigen Waldböden weisen heute einen pH-Wert von unter 4 2 auf befinden also in einem stark oder extrem sauren Pufferbereich .
Dies hat die extreme Beschleunigung der Bodenalterung und damit die Auswaschung Nähr- und Schadelementen in das Grundwasser zur Folge. Darunter der Stickstoff daraus eine Nitratbelastung des Grundwassers.