Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Schädel (lat. cranium ) wird der knöcherne Anteil des Kopfes bezeichnet.
Der Schädel ist ein generelles Merkmal Wirbeltiere . Analoge Entwicklungen gibt es bei Gliederfüßern z.B. Insekten und Krebsen bei denen das Oberschlundganglion durch das Außenskelett geschützt ist. Noch ist die Parallelentwicklung bei Cephalopoden ("Tintenfischen"). Diese Weichtiere haben eine Knorpelkapsel die das Gehirn und funktionell dem Hirnschädel vergleichbar ist.
Die den Schädel betreffenden Unterschiede zwischen und Menschenaffen beruhen hauptsächlich auf der Tatsache der Aufrichtung des menschlichen Körpers und den aufrechten Der Kopf balanciert nun auf der Wirbelsäule sodass die Nackenmuskulatur beim Menschen nicht so kräftig ist und dementsprechend die Schädelknochen sind. Andererseits ist der Gesichtsschädel des Menschen ist die Kieferpartie zurückgebildet und der Hirnschädel um dem größeren Gehirn Platz zu bieten.
Bei neugeborenen Menschen sind die Teile Hirnschädels noch nicht vollständig verknöchert und verwachsen. den einzelnen Schädelplatten befinden sich Knochenlücken die Im Lauf der ersten Lebensjahre schließen sich Fontanellen und der Hirnschädel verknöchert vollständig. An Schädelnähten (Suturen) sind auch beim Schädel eines noch die einzelnen Plattenknochen des Hirnschädels zu wobei die Naht zwischen beiden Stirnknochenanteilen sich bis zum 2. Lebensjahr schließt. Beim Neugeborenen beträgt das Verhältnis von zu Gesichtsschädel noch 8:1 beim Fünfjährigen Kind beim Erwachsenen 2:1.
Beim Menschen besteht er aus 22-30 miteinander über verbundenen Knochen . Die unterschiedlichen Angaben beruhen darauf dass einerseits das Stirnbein wohl aus zwei Knochenanlagen aber sich nach dem Wachstumsabschluss meist als Knochen zeigt andererseits das Zungenbein und die nur fallweise zu den Schädelknochen gezählt werden Anatomisch unterscheidet man somit
den Hirnschädel (lat. Neurocranium ) der eine stabile Hülle um das Gehirn bildet vom
Gesichtsschädel (lat. Viscerocranium) der die Grundlage für das Gesicht