Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Schädlingsbekämpfung


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Unter Schädlingsbekämpfung versteht man chemische physikalische oder biologische zur Bekämpfung von Schädlingen welche Pflanzen Tiere den Menschen und seine Wohnstätten seine Arbeitsplätze oder Lagerstätten und Vorräte befallen.

Tierische Organismen bezeichnet man dann als wenn sie wirtschaftliche Güter befallen z.B. Vorräte ihrem Wert mindern oder unbrauchbar machen oder Wohlbefinden oder die Gesundheit des Menschen und Haustiere beeinträchtigen.

Derartige Schädlinge lassen sich unterschiedlichen Gruppen

  • Materialschädlinge die Holz Leder Papier Textilien etc.
  • Vorratsschädlinge die Lebensmittel ungenießbar machen
  • Gesundheits- und Hygieneschädlinge die Krankheitserreger übertragen oder Allergien hervorrufen.

Auch modernste Hygienemaßnahmen können den Schädlingsbefall nie ganz verhindern die abfallproduzierende Konsumgesellschaft bietet vielen Schädlingen eine Zu beachten ist allerdings dass nicht alle die in Wohnungen vorkommen zu den Schädlingen werden. Einige wie z.B. Spinnen Florfliegen oder Marienkäfer sind sogar als sehr nützlich zu auch wenn sie von manchen Hausfrauen als angesehen werden.

Vorbeugende Maßnahmen wie die regelmäßige Reinigung Wohnräume und die regelmäßige Sichtkontrolle gefährdeter Vorräte das Risiko eines Schädlingsbefalls. Kommt es dennoch einem Befall steht eine Vielzahl von chemischen und physikalischen Bekämpfungsmethoden zur Verfügung. Die Bekämpfung dabei erfolgen:

  • 1. chemisch: durch Einsatz von Giften;
  • 2. technisch-physikalisch: durch mechanische Kräfte durch besondere
  • 3. biologisch: durch natürliche Feinde der Schädlinge

Leider ist die biologische Schädlingsbekämpfung die gezielt natürliche Feinde der Schädlinge Parasiten oder Krankheitserreger ) für die Schädlingsbekämpfung nutzt im Haushalt nicht erfolgreich anzuwenden. Oft muss man hier Geschütz" auffahren um die Plagegeister loszuwerden. Chemische sollten in Innenräumen allerdings mit Vorsicht eingesetzt denn die aggressiven Wirkstoffe lagern sich auf Oberflächen von Wänden Böden und Einrichtungsgegenständen ab werden nach und nach unkontrolliert wieder an Raumluft abgegeben was gesundheitliche Auswirkungen auf die behandelter Räume haben kann.

Problematisch ist dass die Schädlingsbekämpfungsmittel die im privaten Haushalt eingesetzt werden Prüf- und Zulassungsverfahren durchlaufen müssen. Mit anderen solche Mittel können von jedermann ohne staatliche auf Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf den Markt dann in unbeschränkter Menge zur Anwendung gebracht Vergiftungsunfälle sind daher nicht auszuschließen. Bei unnötig Anwendung besteht außerdem die Gefahr dass die gegen die Wirkstoffe resistent werden. Am besten ist es also man sich im Falle eines Falles an anerkannten Schädlingsbekämpfer oder Kammerjäger wendet.

Die käuflichen Präparate zur chemischen Schädlingsbekämpfung Haushalt lassen sich in drei Gruppen einteilen:

Hier eine kleine Auswahl von Schädlingen in normalen Haushalten öfter vorkommen:

  • Essig- oder Taufliegen der Gattung Drosophila
    • Diese kleinen Fliegen kommen auf überreifem Obst abgestellten Limo- oder Bierflaschen etc. vor. Die ernähren sich von Obst und Gemüse Essig und Wein. Die kleinen Fliegen können krankheitserregende übertragen.
    • Bekämpfung: generelle Sauberkeit; schnelle Beseitigung von Abfällen; mit Folie abdecken; Flaschen verschlossen halten.

  • Schaben ("Kakerlaken")
    • Küchenschaben verursachen Fraßschäden an Vorräten und verschiedenen Sie verbreiten einen üblen Geruch durch die ihrer Stinkdrüsen. Sie übertragen verschiedene Mikroorganismen (vorratsschädigende krankheitserregende Bakterien und Pilze sowie tierische Parasiten ) und rufen Allergien hervor. Sie sind sehr lichtscheu und werden erst in der aktiv.
    • Bekämpfung: sehr schwierig da diese Insekten sehr leben und meist im ganzen Haus vorkommen; müssen immer sämtliche Räume erfassen und sollten von sachverständigen Schädlingsbekämpfern mit den jeweils neuesten und Verfahren durchgeführt werden. Maßnahmen: Fugen abdichten; Essensreste oder Abfälle offen stehen oder auf Boden liegen lassen. Köderdosen mit Lockstoffen aufstellen; etwa 3 Monate stehen lassen damit auch erfasst werden.

  • Ameisen (Rasen- oder Wegameise)
    • Ameisen sind vor allem an zuckerhaltigen Lebensmitteln Marmelade Schokolade ) interessiert. Festklebende Tiere können die Nahrung Manchmal führt eine Ameisenstraße von draußen in Wohnung weil dort eine Zimmerpflanze steht die Pflanzensäfte auf den Boden tropfen lässt oder Blattläusen befallen ist die von den Ameisen werden.
    • Bekämpfung: Auf den Ameisenstraßen Ameisenköder auslegen. Auch und spezielle Backpulversorten sollen helfen. Evtl. die entfernen die die Ameisen anlockt.

  • Dörrobstmotten
    • Die Raupen der Dörrobstmotte leben von getrocknetem z.B. Rosinen. Man trifft sie aber auch Nüssen Mandeln im Müsli und in Hülsenfrüchten an. Die Raupen bilden besonders vor ihrer Verpuppung starke in den befallenen Lebensmitteln.
    • Bekämpfung: Entsorgen der befallenen Lebensmittel; Einfrieren befallener für einen Tag und anschließendes schnelles Wiederauftauen; Schrank mit der Fugendüse des Staubsaugers gründlich saugen besonders die Ritzen und danach gründlich feucht (niemals nass) auswischen und einem Fön trocknen; Aufbewahrung der Lebensmittel in verschließbaren

Allgemeine Ratschläge zur Schädlingsbekämpfung im eigenen Hause:

  • befallene Vorräte wegwerfen
  • die fest verschlossene Mülltüte sofort in die außerhalb der Wohnung werfen
  • wenn möglich keine chemischen Bekämpfungsmittel verwenden
  • falls nötig sich an einen geprüften Schädlingsbekämpfer oder an die örtliche Gesundheits- oder wenden.

Einfache Vorbeugungsmaßnahmen im Hause:

  • Vorratslager sauber und übersichtlich halten
  • Verstecke für Schädlinge wie 1 mm breite vermeiden oder beseitigen
  • neu gekaufte Ware auf eventuellen Befall kontrollieren
  • nicht zu viel Vorräte einkaufen und zu lagern
  • zuerst eingelagerte Ware zuerst verbrauchen und zuletzt Lebensmittel hinten einordnen
  • Vorräte in dicht schließenden Behältern aus Glas oder Kunststoff aufbewahren; Verpackungen aus Papier oder Kunststofffolie
  • Vorräte möglichst kühl und trocken lagern denn Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeit verlängern die Entwicklungsdauer Schädlingen
  • Abfälle schnell aus dem Haus entfernen vor nicht über Nacht offen stehen lassen damit Fliegen Schaben etc. angelockt werden
  • für gute Durchlüftung sorgen damit es nicht Schimmelbildung kommt denn Schimmel dient einigen Vorratsschädlingen Ungezieferarten als Nahrung
  • Vogelnester in der Nähe des Hauses oder Taubenschläge unter dem Dach der eigenen vier vermeiden
  • Brotkrümel Mehlstaub und andere Reste sofort entfernen sie sind ein "gefundenes Fressen" für Insekten die nachts auf Futtersuche gehen
  • Schädlinge mit Duftstoffen abschrecken die sie nicht z.B. durch Duftsäckchen (mit Lavendel Zitrone Lorbeeren oder Wacholder ) oder mit Hilfe von Duftkugeln und sowie durch Verwendung von Kleiderbügeln aus Zedernholz .

Weblinks



Bücher zum Thema Schädlingsbekämpfung

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Sch%E4dlingsbek%E4mpfung.html">Schädlingsbekämpfung </a>