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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 24. Oktober 2017 

Schöffengericht


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Das Schöffengericht ist ein Spruchkörper des Amtsgerichts also der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Strafverfahren .

Das Schöffengericht ist zuständig wenn es sich um Vergehen handelt dessen Straferwartung den Strafbann des Strafrichters überschreitet. Handelt es sich um ein Verbrechen ist das Schöffengericht grundsätzlich bis zu Straferwartung von vier Jahren zuständig. Es sei dass wegen der besonderen Bedeutung durch die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht geklagt wird oder anderweitig die erst instanzliche Zuständigkeit beim Landgericht oder Oberlandesgericht liegt. Das Schöffengericht ist wie der nicht befugt Urteile auszusprechen die die Anordnung einer Sicherungsverwahrung eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus ( Maßregeln der Besserung und Sicherung ) enthalten.

In Jugendstrafsachen oder Jugendschutzsachen wird das als Jugendschöffengericht tätig wenn die Verhängung von Jugendstrafe zu erwarten ist.

Das Schöffengericht ist in der Regel zwei Schöffen und einem Berufsrichter besetzt. Wenn die verhandelnde Sache von besonderem Umfang ist kann weiterer Berufsrichter hinzugezogen werden. Dieses Schöffengericht wird erweitertes Schöffengericht genannt. Die Voraussetzungen und Zuständigkeitsregelungen sind wie beim eigentlichen Schöffengericht.



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