Der Gründer der internationalen Schönstatt-Bewegung Pater Josef Kentenich war Spiritual in einem Jungen-Internat am Ort Schönstatt bei Vallendar/ Koblenz und war als solcher mit der der seelischen Begleitung und Unterstützung der Halbwüchsigen In dieser Aufgabe erkannte er dass die Kirche seiner Zeit aus unzähligen Formen Regeln Traditionen bestand jedoch im Leben und den der Menschen oft kaum mehr als eine Pflicht war.
Im Ansinnen den christlichen Glauben wieder mit dem alltäglichen Lebensvollzug in zu bringen schloss er interessierte junge Männer Internates am 18. Oktober 1914 zu einer Gruppe zusammen in der Erneuerung des katholischen Glaubens (weniger von der Seite als viel mehr durch Beobachten des thematisiert wurde.
Zentrale Themen dabei waren:
Der psychologische Zugang zur eigenen individuellen und die daraus erstehenden Ansatzpunkte für einen Glauben.
Die Betonung der Gemeinschaft
Das Ausrichten des Lebens an Idealen persönlich als auch für eine ganze Gruppe). Ideale können formulierte Ziele oder Eigenschaften sein auch Vorbilder. In diesem Zusammenhang nimmt Maria eine besondere Stellung ein.
Als Versammlungsraum richtete sich die Gruppe eine zu diesem Zeit leer stehende ehemalige des früheren Augustinerinnen-Klosters Schönstatt her. Diese Kapelle wurde im Laufe Jahrzehnte zum geistigen Mittelpunkt der Bewegung.
Durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges wurden die jungen Männer des Internates Soldaten einberufen verbreiteten ihre Ideen unter ihren und fanden schnell Anhänger. Schnell schlossen sich Frauen der Bewegung an. Binnen zweier Jahrzehnte die Schönstatt-Bewegung vielerorts innerhalb der katholischen Kirche präsent. Pater Kentenich hielt in dieser Zeit viele Exerzitien Vorträge und Tagungen.
Die Machthaber im dritten Reich erkannten die Schönstatt-Bewegung den nationalsozialistischen Idealen zuwiderlief. So sie die Schönstatt-Bewegung und verschleppten Josef Kentenich KZ Dachau . Dieser arbeitete dort in der Gefangenschaft weiter. Ehemalige Lager-Insassen verbreiteten Schönstatt-Bewegung nach dem in vielen anderen Ländern der Erde.
In den 1950er Jahren kam es zu Auseinandersetzungen mit der katholischen Kirche die der Bewegung kritisch So wurde Kentenich von seinem Werk getrennt in die USA geschickt. Da er sich nicht als oder Bekämpfer sondern als Erneuerer und Freund Kirche sah gehorchte er bis das zweite Vatikanische Konzil 1965 seine Ideen bestätigte und Papst Paul VI. ihn rehabilitierte.
Die Schönstatt-Bewegung ist heute in vielen der Erde verbreitet genannt seien neben Deutschland südamerikanischen Staaten Indien etc. Innerhalb der Bewegung sind zahlreiche entstanden in denen sich Menschen teilweise zu Gemeinschaften zusammenschließen. So existiert ein breites Spektrum unverbindlichen Zusammenkünften bis zu Säkularinstituten . Rechnet man alle Menschen mit ein sich in irgendeiner Form der Bewegung angeschlossen übersteigt international die Anzahl die Millionengrenze.
Zentrale Themen sind die oben genannten mit denen Josef Kentenich 1914 die Bewegung ins Leben rief: christliche Orientierung an Idealen (in diesem Zusammenhang z.B. Marienverehrung ) Pflege der Gemeinschaft. Methodisch treffen sich zum Austausch in regelmäßigen Gruppentreffen oder auf auf denen die genannten Themen konkretisiert werden.