Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. In Schachvereinen schließen sich an Schach interessierte Menschen zusammen. Schach gilt als und ist damit im steuerlichen Sinne gemeinnützig. Lebensalter her sind die Mitglieder von ca. Jahren bis ca 90 Jahren dabei.
Ein Schachverein ist üblicherweise ein " eingetragener Verein " im juristischen Sinne. Er ist Mitglied jeweiligen Sportbund und im Schachbund.
Schachvereine veranstalten eine ganze Reihe von Turnieren bilden Mannschaften für Jugend und Erwachsene nehmen mit diesen am organisierten Spielbetrieb teil vieles mehr.
In Deutschland wurden die ersten Schachvereine 19. Jahrhundert gegründet. Diese waren Vereine mit meistens Beamten Adeligen und Kaufleuten als Mitglieder. Die Schicht der Arbeiter war damals meist ausgeschlossen. Zu Beginn 20. Jahrhunderts entstanden die ersten Arbeiterschachvereine. Diese organisierten für Arbeiterschachvereine eigenständigen Spielbetrieb und überregionale Einzel- Mannschaftsmeisterschaften. Bis 1939 existierten in Deutschland zwei Schachbünde nebeneinander. Nationalsozialisten lösten diese Schachbünde auf und schlossen zum Großdeutschen Schachbund zusammen. Dieser führte dann Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften bis ca. 1942 durch. Als Folge des Krieges war 1948 kein Spielbetrieb möglich. Mit Genehmigung der wurden ab 1948 die ersten Schachvereine wieder und die übergeordneten Ebenen neu geschaffen. Heute es unter dem Deutschen Schachbund in jedem einen Landesverband. Die Landesverbände wiederum sind in Regel in Bezirke und Kreise weiter unterteilt
Wie in anderen Sportarten auch ist Mannschaftsmeisterschaft in diverse Klassen mit Auf- und eingeteilt. Am Beispiel von Niedersachsen und Hannover folgende Reihe: 1. Bundesliga 2. Bundesliga Oberliga Verbandsliga Bezirksliga Bezirksklasse Kreisliga Kreisklasse. Jeder Verein mit mehreren Mannschaften an diesen Meisterschaften teilnehmen. Schachspieler/innen bilden normalerweise eine Mannschaft; es können auch jeweils 4 oder sogar 6 Spieler Mannschaft bilden (z.B. im Jugendschach).