Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Schalenmodell ist ein Atommodell nach dem sich die Protonen und Neutronen eines Atoms im zentralen Atomkern und Elektronen in um diesen angeordneten Schalen befinden.
Die innerste Schale wird K-Schale genannt fasst maximal zwei Elektronen; auf der nächsten der L-Schale können maximal acht Elektronen untergebracht Die weiter außen liegenden Schalen können zwar als acht Elektronen enthalten bei den Hauptgruppen - Elementen spielen diese zusätzlichen Elektronen aber so wie keine Rolle so dass man von Elektronen pro Schale ausgehen kann.
Mit dem Schalenmodell lassen sich die Eigenschaften der Elemente gut erklären. Die Alkalimetalle z.B. nur ein einziges Außenelektron ( Valenzelektron ) und können dieses besonders leicht abgeben Ionisierungsenergie ). Daher sind Alkalimetalle besonders reaktiv. Den Halogenen andererseits fehlt nur ein Elektron für voll besetzte Außenschale daher nehmen sie gern von anderen Elementen auf (z.B. von Natrium ) und sind ebenfalls sehr reaktiv. Die Edelgase wiederum besitzen bereits eine voll besetzte und zeigen daher überhaupt keine Neigung chemische einzugehen.
Es gibt Phänomene die das Schalenmodell erklären kann. Dazu gehört vor allem die Gestalt der Moleküle . Warum hat z.B. das Methan (CH 4 ) eine tetraederförmige Gestalt oder warum ist das Wassermolekül Solche Fragen kann das Schalenmodell nicht beantworten. Eigenschaften der Moleküle lassen sich jedoch mit Kugelwolkenmodell erklären.