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FC Schalke 04


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FC Schalke 04
Vereinsdaten
Gegründet: 4. Mai 1904
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Mitglieder: 32.368 ( 2003 )
Stadion : Arena AufSchalke (61.266 Plätze)
Anschrift: Ernst-Kuzorra-Weg 1
45891 Gelsenkirchen
Tel.: (02 09) 36 18 0
Fax: (02 09) 63 18 10 9
Website: http://www.schalke04.de
Der FC Schalke 04 ( S04 ) ist einer der erfolgreichsten deutschen Fußballclubs spielt in Gelsenkirchen . Mit über 35.000 Mitgliedern ist er zweitgrößte Verein Deutschlands und hat Abteilungen für Fußball Basketball Tischtennis Handball und Leichtathletik . Seit August 2001 trägt der Verein Heimspiele in der Arena AufSchalke aus eines der modernsten Stadien der Im Wappen ist ein weißes G zu erkennen es steht für die G elsenkirchen.

Inhaltsverzeichnis

Titel

Geschichte

Gegründet wurde der Verein am 4. Mai 1904 als "Westfalia Schalke" mit den Vereinsfarben und gelb. Die Umgebung des Vereins war vom Bergbau geprägt ( Bergwerk Consolidation ) und viele seiner Fußballer entstammten diesem dies brachte den Schalkern den Spitznamen die Knappen ein (ein Knappe ist ein Bergmann abgeschlossener Lehre). Seine Vereinsfarben Blau und Weiß und seinen jetzigen Namen FC Schalke 04 erhielt der Verein am 5. Januar 1924 als sich die Turn- von der abspaltete.

In den späten zwanziger Jahren wurden Fußballer um Ernst Kuzorra und seinen Schwager Fritz Szepan allmählich überregional erfolgreich. Beeinflusst vom schottischen eingeführt durch die Ballmann-Brüder hatten sie den Schalker Kreisel entwickelt der sich durch kurze und Pässe auszeichnete. Heute trägt die Schalker Vereins- Stadionzeitung diesen Namen. Im August 1928 wurde eine neue Spielstätte eingeweiht die benannt nach dem Gruß der Bergleute.

Die dreißiger und frühen vierziger Jahre das große Jahrzehnt für die Elf werden. 1934 und 1942 standen sie jedes Jahr mindestens im oder Pokalfinale. Sechsmal gewannen sie die Meisterschaft ( 1937 ) zusätzlich den Tschammerpokal . Unvermeidlich war dabei dass die Erfolge Mannschaft von den Nazis ideologisch ausgeschlachtet wurden. Die Meisterschaftsfinals wurden 1937 im Berliner Olympiastadion ausgetragen und der und Teamgeist der Spieler propagandistisch in den gestellt. Pikant war daran insbesondere dass damals Mannschaftsaufstellungen dank vieler masurischer Posener und schlesischer gar nicht "arisch" sondern eher polnisch klangen Kuzorra Zajonz Urban usw.).

Obwohl in den ersten Kriegsjahren die noch vom Kriegsdienst für Spiele freigestellt wurden nach 1942 nicht mehr von einem normalen Spielbetrieb Rede sein. Ab Juli 1946 war die von Bomben zerstörte Glückauf-Kampfbahn bespielbar. Die Elf konnte jedoch zunächst nicht ihre alten Erfolge anknüpfen. 1950 wurde das letzte Jahr für den fünfundvierzigjährigen Kuzorra und Szepan. 1958 gewann Schalke seinen (vorerst) letzten Meisterschaftstitel 2002 den Pokal.

In der 1963 gegründeten Bundesliga spielte Schalke durchgängig bis 1981 . 1973 zogen die Fußballer in das Parkstadion im Gelsenkirchener Stadtteil Buer um das Hinblick auf die Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland errichtet wurde aber auch Leichtathletikveranstaltungen genutzt werden konnte. Das Parkstadion wurde Laufe der Zeit ein beliebter Veranstaltungsort für

1977 wurde Schalke immerhin noch Vizemeister. Danach der Verein in eine schwere Krise. In achtziger Jahren stieg er dreimal ab und wegen finanzieller Probleme um seine Lizenz bangen. Geistlicher Beistand wird den Schalkern seit dem 2.5.1988 zuteil als Papst Johannes Paul II. eine Messe im Parkstadion mit 100.000 feierte und zum Ehrenmitglied der "Knappen" ernannt Hierin mag man auch eine Anknüpfung an erwähnten teils polnischen Ursprünge des Clubs sehen.

Mit dem Aufstieg 1991 begannen sich die sportlichen Erfolge wieder gekrönt vom Gewinn des Europapokals gegen Inter Mailand im Jahr 1997 . Auch der Geschäftsbetrieb wurde professionalisiert. Seit 1994 wird der Vorstand nicht mehr direkt den Vereinsmitgliedern gewählt sondern vom gewählten Aufsichtsrat 2000 wurde die "FC Schalke 04 AG" mehrere Tochtergesellschaften unter anderem für den Stadionbetrieb

Im August 2001 zogen die Knappen abermals um diesmal die Arena AufSchalke mit verschließbarem Dach herausfahrbarem Rasen und Die durch den Verzicht auf die Leichtathletik-Bahnen die steilen Ränge entstehende aufgeladene Atmosphäre ist bei auswärtigen Vereinen berüchtigt. Wie das Parkstadion auch die Arena alternativ genutzt. Im Dezember 2003 wurde dort zum zweiten Mal ein Biathlon -Wettbewerb ausgetragen.

Erfolge

Deutscher Meister ( 7 mal )

  • 24. Juni 1934 : 2:1 gegen 1. FC Nürnberg
    • Tore: Ernst Kuzorra und Fritz Szepan
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 80.000
  • 23. Juni 1935 : 6:4 gegen den VFB Stuttgart
    • Tore: Ernst Pörtgen(3) Ernst Kalwitzki Ala Urban Rudi Gellesch
    • Spielort: Köln
    • Zuschauer: 74.000
  • 20. Juni 1937 : 2:0 gegen 1. FC Nürnberg
    • Tore: Ernst Kalwitzki und Ernst Pörtgen
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 100.000
  • 18. Juni 1939 : 9:0 gegen Admira Wien
    • Tore: Ernst Kalwitzki (5) Fritz Szepan Ala und Ernst Kuzorra
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 100.000
  • 21. Juli 1940 : 1:0 gegen SC Dresden
    • Tor: Ernst Kalwitzki
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 100.000
  • 5. Juli 1942 : 2:0 gegen Vienna Wien
    • Tore: Ernst Kalwitzki und Fritz Szepan
    • Spielort: Berlin
    • Zuschauer: 100.000
  • 18. Mai 1958 : 3:0 gegen den Hamburger SV
    • Tore:Berni Klodt (2) und Manni Kreuz
    • Spielort: Hannover
    • Zuschauer: 80.000

Deutscher Vizemeister ( 6 mal )

  • 1933 ­ 0:3 in Köln gegen Fortuna
  • 1938 ­ 3:3 und 3:4 in Berlin Hannover 96
  • 1941 ­ 3:4 in Berlin gegen Rapid
  • 1972 ­ in der Bundesliga hinter Bayern
  • 1977 ­ in der Bundesliga hinter Borussia
  • 2001 ­ in der Bundesliga hinter Bayern

Deutscher Pokalfinalist ( 10 mal )

  • 1935 ­ 0:2 in Düsseldorf gegen 1. Nürnberg
  • 1936 ­ 1:2 in Berlin gegen VfB
  • 1938
  • 1941 ­ 1:2 in Berlin gegen Dresdner
  • 1942 ­ 0:2 in Berlin gegen TSV 1860
  • 1955 ­ 2:3 in Braunschweig gegen den SC
  • 1969 ­ 1:2 in Frankfurt gegen Bayern
  • 1972
  • 2001
  • 2002

Deutscher Pokalsieger ( 4 mal )

  • 9. Januar 1938 : 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf (nach den Statuten des DFB zählte Spiel noch zu dem Spieljahr 1937 )
    • Tore: Ernst Kalwitzki und Fritz Szepan
    • Spielort: Köln
    • Zuschauer: 75.000
  • 1. Juli 1972 : 5:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern
    • Tore: Helmut Kremers(2) Klaus Scheer Aki Lütkebohmert Klaus Fischer
    • Spielort: Hannover
    • Zuschauer: 75.000
  • 26. Mai 2001 : 2:0 gegen Union Berlin
    • Tore: Jörg Böhme (2)
    • Spielort: Olympiastadion Berlin
    • Zuschauer: 73.000 (ausverkauft)
  • 11. Mai 2002 : 4:2 gegen Bayer 04 Leverkusen
    • Tore: Jörg Böhme Victor Agali Andreas Möller und Ebbe Sand
    • Gegentore: Dimitar Berbatov und Ulf Kirsten
    • Spielort: Olympiastadion Berlin
    • Zuschauer: 70.000 (ausverkauft)

UEFA-Cup -Sieger 1997 ( 1 mal )

  • 7. Mai 1997 : Hinspiel UEFA-Cup Finale Schalke 04 - Inter Mailand = 1:0
    • Tor: 1:0 Marc Wilmots
    • Spielort: Parkstadion Gelsenkirchen
    • Zuschauer: 58.824
  • 21. Mai 1997 : Rückspiel UEFA-Cup Finale Inter Mailand - Schalke 04 = 1:0 nach = 1:4
    • Tor: 1:0 Zamorano
    • Elfmeter:
      • Mailand: Ivan Zamorano(verschossen) Youri Djorkaeff Aron Winter(verschossen)
      • Schalke: Ingo Anderbrügge Martin Max Olaf Thon Marc Wilmots
    • Spielort: Giuseppe-Meazza-Stadion
    • Zuschauer: 83.434

Meister der 2. Liga ( 2 mal )

1982 1991

Westdeutscher Meister ( 4 mal )

1929 1930 1932 1933

Meister der Oberliga West ( 2 mal )

1951 1958

Westdeutscher Pokalsieger ( 1 mal )

1955

Westfalenmeister ( 11 mal )

1934 1935 1936 1937 1938 1939 1941 1942 1943 1944

Ruhrbezirksmeister ( 6 mal )

1927 1928 1929 1930 1932 1933

Erfolge Amateure

Erfolge A-Jugend

Erfolge B-Jugend

Präsidenten

  • Papa Unkel
  • Günter Siebert
  • Dr. Fenne
  • Günter Eichberg
  • Gerd Rehberg

Trainer

  • Josef Heynckes
    • 01.07.2003
  • Marc Wilmots
    • 26.03.2003 - 30.06.2003
  • Frank Neubarth
    • 01.07.2002 - 26.03.2003
  • Huub Stevens
    • 09.10.1996 - 01.07.2002
  • Jörg Berger
    • 11.10.1993 - 03.10.1996
  • Helmut Schulte
    • 18.01.1993 - 10.10.1993
  • Udo Lattek
    • 01.07.1992 - 17.01.1993
  • Klaus Fischer
    • 01.05.1992 - 30.06.1992
  • Alexandar Ristic
    • 01.01.1991 - 30.04.1992
  • Klaus Fischer
    • 14.11.1990 - 31.12.1990
  • Peter Neururer
    • 11.04.1989 - 13.11.1990
  • Dieter Ferner
    • 20.09.1988 - 10.04.1989
  • Horst Franz
    • 29.12.1987 - 18.09.1988
  • Rolf Schafstall
    • 01.07.1986 - 07.12.1987
  • Dieter Ferner
    • 01.07.1983 - 30.06.1986
  • Jürgen Sundermann
    • 24.01.1983 - 30.06.1983
  • Siggi Held
    • 01.07.1981 - 20.01.1983
  • Rudi Assauer
    • 27.05.1981 - 30.06.1981
  • Fahrudin Jusufi
    • 21.04.1980 - 26.05.1981
  • Dietmar Schwager
    • 05.12.1979 - 22.04.1980
  • Gyula Lorant †
    • 19.03.1979 - 04.12.1979
  • Ivica Horvath
    • 01.07.1978 - 17.03.1979
  • Uli Maslo
    • 21.12.1977 - 24.05.1978
  • Friedel Rausch
    • 10.03.1976 - 20.12.1977
  • Max Merkel
    • 01.07.1975 - 09.03.1976
  • Ivica Horvath
    • 01.07.1971 - 30.06.1975
  • Slobodan Cendic
    • 08.09.1970 - 30.06.1971
  • Rudi Gutendorf
    • 22.11.1968 - 07.09.1970
  • Karl-Heinz Marotzke
    • 01.07.1997 - 13.11.1967
  • Günter Brocker
    • 18.11.1967 - 17.11.1968
  • Fritz Langner †
    • 26.04.1964 - 30.06.1967
  • Georg Gawliczek †
    • 01.07.1963 - 25.04.1964

Spieler

  • [ [1] ] - Spielerdatenbank

Mannschaften

  • Schalker Kreisel
  • 1958
  • 1972
  • 6-6
  • UEFA-Cup Sieg (Euro-Fighter)
  • 4 min. Meisterschaft (Meister der Herzen)

Stadien

  • "Glückauf-Kampfbahn" (Fassungsvermögen: 34.000 Zuschauer)
  • Parkstadion
    • Einweihung am 4. August 1973 (gegen Feyenoord Rotterdam)
    • Fassungsvermögen: 70.600 Zuschauer
    • Geburtsstätte der "Euro Fighter" und der "Meister der Herzen"
  • Arena AufSchalke (Fassungsvermögen: exakt 61.266 Zuschauer (bei internationalen 53.334 Zuschauer) eine der modernsten und größten Europas)

Vereinslied

Blau und Weiß wie lieb ich (Text und Musik: Hans J. König / [2]

Blau und Weiß wie lieb ich
Blau und Weiß verlass mich nicht
Blau und Weiß ist ja der nur
Blau und Weiß ist unsere Fußballgarnitur

Hätten wir ein Königreich
Machten wir es den Schalkern gleich
Alle Mädchen die so jung und
Müssten alle Blau und Weiß spazieren

Mohammed war ein Prophet
Der vom Fußballspielen nichts versteht
Doch aus all der schönen Farbenpracht
Hat er sich das Blau und ausgedacht

Tausend Feuer in der Nacht
Haben uns das große Glück gebracht
Tausend Freunde die zusammenstehn
Dann wird der FC Schalke niemals

Der UEFA-Cup Song

Wir schlugen Roda
Wir schlugen Trapzon
Wir schlugen Brügge sowieso
Valencia Teneriffa
Inter Mailand das war 'ne show

Anekdoten

  • Carmen Thomas damals Moderatorin des Aktuellen Sportstudios ZDF ) bezeichnete 1973 den Verein irrtümlich als "Schalke 05". einer massiven Kampagne insbesondere der Bild-Zeitung wurde Entlassung gefordert aber das ZDF ließ sie weitere zwei Jahre das Sportstudio moderieren.
  • Auf die Frage des schwedischen König "Wo denn Gelsenkirchen?" antwortet Ernst Kuzorra "Bei Schalke!"

Siehe auch

Weblinks


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