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Scham


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Scham (Ursprungsbedeutung: das zu Bedeckende ) ist ein Homonym und bezeichnet einerseits Schamgefühl und andererseits diejenigen Körperteile die schon in der Menschheitsgeschichte und in fast allen dem Anblick anderer entzogen wurden: die Geschlechtsteile . In der Geschichte der Menschwerdung hat dieses Phänomen möglicherweise mit dem Gang sowie mit der zeitlichen Entgrenzung der zu tun.

Das Wort hat zugleich fast von ersten Vorkommen an auch eine seelisch- emotionale Bedeutung. Scham ist die Angst vor sowie die Reaktion auf das Enthülltwerden von Intimem und/oder (vermeintlich) Schuldhaftem . Sie kann von heftigen körperlichen Symptomen Herzschlag Erröten Schweißausbruch) begleitet sein.

Schamgefühl gehört zur psychischen Grundausstattung des Menschen. Seine neurotische Übersteigerung oder Verlagerung sind Anzeichen einer Störung.

Norbert Elias ( siehe auch dort ) hat das "Vorrücken der Schamschwelle" als Element des "Prozesses der Zivilisation " erfolgreich zu einem soziologischen Schlüsselbegriff gemacht. Hans Peter Duerr hat einem mehrbändigen (sich prononciert gegen Elias wendenden) Der Mythos vom Zivilisationsprozeß vor allem im ersten Band Nacktheit und Scham nachgewiesen daß Scham sich in allen und gegenwärtigen Kulturen findet auch bei Eingeborenenstämmen und griechischen Nur die Ausprägung und Konvention ist bei jeweils andere. Das freilich hatte Elias mitnichten

Siehe auch den Kontrastbegriff Schuld .



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