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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 30. August 2014 

Schauspieler


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Schauspieler sind hauptberuflich tätige Darsteller von Rollen Filmen und Theateraufführungen . Grundsätzlich kann jeder ein gewisses Talent eine solche Rolle übernehmen. In Soaps werden die Rollen häufig mit Laiendarstellern Um den Beruf professionell auszuüben sollte man eine Schauspielschule besuchen und eine Prüfung vor einer Kommission des Deutschen Bühnenvereins und der Genossenschaft Bühnenangehöriger ablegen.

Siehe auch:   Bekannte   Filmschauspieler  und   Filmschauspielerinnen  sowie   Filmregisseure .

Die Kunst des Schauspiels bezeichnet die Tätigkeit eines Schauspielers . Das beinhaltet die Darstellung einer fiktiven Figur oder einer realen Person mit Hilfe von Gestik Mimik und Sprache sowie der Darstellung von Situationen mit eben diesen und anderen Mitteln Choreographien chorisches Sprechen). Es berührt sich mit Tanz (Bewegung des Körpers im Raum) und Gesang (Lautung der menschlichen Stimme) von denen sich durch die Konzentration auf gesprochene Sprache die Darstellung typischer soziale Vorgänge abgrenzt.

Der Vorgang des Schauspielens erscheint geschichtlich dem Wechsel von gemeinschaftlichem Verkörpern in kultischen Riten einfacher Stammesgesellschaften zum individuellen Darstellen durch einen ausgewählten Verkörperungs- Spezialisten . Der ursprüngliche Schauspieler übernimmt die Aufgabe Vermittlung zwischen individuell-menschlicher Erfahrung und außerindividueller Welt Stellvertretung für ein Publikum . Schauspiel ist ein Messen ("Ahmen") der mit dem Maß des menschlichen Körpers (siehe Begriff der Mimesis in der Tragödientheorie des Aristoteles) ein Spiel dessen Regeln sich im Zuschauen enthüllen. solches findet es innerhalb des Deutungshorizontes der Kultur statt: von der Vergegenwärtigung des Mythos in der Antike bis zum Umgang der Erfahrung der Zersplitterung von Identität in der Postmoderne .

Das Berufsschauspielertum bildete sich ab dem 15. Jahrhundert in Europa heraus. In England am Elisabethanischen Theater in Frankreich durch die Comédie Française und Molière und in Italien durch die Commedia dell'arte.

In Deutschland hingegen bildeten sich erst dem 17. Jahrhundert Schauspieltruppen die dem Vorbild englischer Wandergruppen Sie reisten übers Land und waren als Volk sozial geächtet.

Erst durch die Bindung einzelner Gruppen das höfische Theaterwesen im 18. Jahrhundert wurde soziales Prestige gehoben.

Siehe auch:   Iffland-Ring Auszeichnung eines deutschsprachigen Schauspielers.



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