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Scheinbare Helligkeit


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Die scheinbare Helligkeit gibt an wie hell ein Himmelskörper auf der Erde erscheint. In der Astronomie wird für scheinbare Helligkeit die Schreibweise <math>3^m.0</math> benutzt wobei kleine hochgestellte 'm' für magnitudo (Größe) steht.

Die scheinbare Helligkeit hängt sowohl von Leuchtkraft als auch von der Entfernung des zur Erde ab. So ist die scheinbare des Mondes aufgrund seiner Nähe zur Erde wesentlich als die von weit entfernten Sternen obwohl viel stärker leuchten.

Himmelskörper werden anhand ihrer scheinbaren Helligkeit Größenklassen (Magnitude abgekürzt m oder mag) eingeteilt. niedriger die Magnitude desto heller erscheint das Die Skala ist logarithmisch ein Unterschied von fünf Größenklassen entspricht Helligkeitsunterschied um den Faktor 100.

Die scheinbare Helligkeit der schwächsten mit Spiegelteleskop oder Linsenfernrohr gerade noch nachweisbaren Sterne definiert die Grenzgröße dieses Beobachtungsgerätes.

Als Referenz dient der Stern Vega (Stern) dessen Helligkeit als Magnitude null definiert Außerdem sind all seine photometrischen Farben ebenfalls als null definiert. Davon ausgehend alle Magnituden mit Hilfe von:

<math> \Delta m = m_1 - = -2 5 \cdot \log (s_1 / </math>

bestimmt wobei m die Magnituden und die gemessenen Strahlungsströme sind.

Die Einteilung geht auf den griechischen Hipparchos zurück der die sichtbaren Sterne in Größenklassen einteilte wobei die hellsten Sterne in 1 waren. In modernerer Zeit wurde die dann präziser formuliert. Um auch sehr helle wie Mond und Sonne einteilen zu können sind auch negative möglich.

Scheinbare Helligkeit einiger Himmelskörper

Himmelskörper Magnitude
Sonne -26 8 mag
Mond -12 5 mag
Venus -4 4 mag
Mars -2 8 mag
Jupiter -2 8 mag
Sirius -1 4 mag
Saturn -0 3 mag
Polarstern 2 0 mag
Uranus 5 5 mag
Neptun 7 8 mag
Pluto 14 0 mag

Die scheinbare Helligkeit von Sonne und schwankt aufgrund der elliptischen Umlaufbahnen von Erde Mond wodurch sich die Entfernung ändert. Bei Planeten hängt die Magnitude von der Position Erde ab.

Mit bloßem Auge kann man bei Bedingungen Sterne bis zur sechsten Größenklasse erkennen einem Feldstecher bis etwa zur neunten. Die Teleskope können noch Objekte mit einer Magnitude etwa 30 aufzeichnen.

Siehe auch Absolute Helligkeit bolometrische Helligkeit



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