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Mit der Entwicklung einer verbesserten Takelage und der Verbreitung des Besansegels sowie einer fast industriemäßigen Werftorganisation bestimmten und nebeneinander die Seemächte Portugal Spanien die Vereinigten Provinzen der Niederlande und England die Macht- und Handelspolitik in Übersee zum Anfang des 19. Jahrhunderts . Am Grundtyp des hochseefähigen Vollschiffs waren 100 Jahre keine wesentlichen Verbesserungen erfolgt.
Mit der Erfindung der Dampfmaschine wurden auch die ersten maschinell angetriebenen entworfen ( Dampfschiff ). Im zivilen Bereich ermöglichte die wissenschaftliche von Schiffsrümpfen und Takelage als letzter Blüte Handelssegelschiffe den Bau der extrem effizienten Transportschiffe so genannten Klippern meist Vollschiffen mit bis zu 5 Masten die harten Wettbewerb gegeneinander Tee Wolle oder Guano nach Europa oder Nordamerika bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts transportierten.
Dem Schaufelrad folgte die effizientere Schiffsschraube . Durch den Bau von Kriegsschiffen wurde im zivilen Bereich der Bau von Stahlrümpfen
Schiffe werden auf Werften gebaut (siehe Schiffbau ). Nach Fertigstellung des Rumpfes wird das mit dem Stapellauf zu Wasser gelassen erst dann erfolgt endgültige Ausrüstung. Die erste Fahrt eines Schiffes als Jungfernfahrt bezeichnet. Die Reparatur von Schiffen erfolgt in Trockendocks und Schwimmdocks .
Mit der Zunahme der zivilen Luftfahrt verdrängten Flugzeuge immer mehr die Ozeandampfer als Reisetransportmittel. bleiben Schiffe aus Kostengründen weiterhin der wichtigste Transportmittel Frachtgut sowohl für Massengut als auch für Stückgut das heute vor allen in Containern auf speziellen Containerfrachtern transportiert wird. Die Schiffe sind Tankschiffe die bis über 300.000 oder ca. 100.000 BRT messen können.
Die Geschwindigkeit von Schiffen wird gemeinhin Knoten (kn) angegeben. Ein Knoten entspricht einer Seemeile (sm) pro Stunde.
Die Geschwindigkeit wurde ursprünglich gemessen mit Log (Messgerät) das an einer Logleine über Bord wurde. Die Leine hatte in festen Abständen alle ca. 7 m) Knoten. Der Messende zählte die Knoten während ihm durch die Hand glitten. Die Zahl gemessenen Knoten je Zeiteinheit (Messdauer waren ca. Sekunden) ergab dann die Geschwindigkeit in Seemeilen Stunde. Daher rührt auch der Begriff " Knoten " als Maßeinheit für die Schiffsgeschwindigkeit. Modernere Bauformen des Logs messen die über die Umdrehungsgeschwindigkeit eines nachgeschleppten Propellers ( Patentlog ) eines am Schiffsboden befestigten Impellers oder eines Staurohrs ( Staudrucklog Rohrlog ).
Die maximale Geschwindigkeit eines Schiffes wird wesentlich von der Rumpfgeschwindigkeit bestimmt. Diese ist nichts anderes als Ausbreitungsgeschwindigkeit des vom Schiff selbst erzeugten aus und Heckwelle bestehenden Wellensystems. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer in Wasser steigt mit ihrer Wellenlänge. Das ist also zwischen seiner Bug- und Heckwelle Bei Schiffen mit normalem Verdränger-Rumpf lässt die Geschwindigkeit auch mit erhöhter Motorleistung nicht über die Rumpfgeschwindigkeit steigern. Diese bestimmt durch die Länge mit der das im Wasser liegt. Höhere Geschwindigkeiten lassen sich mit Schiffen einem Gleiter-Rumpf erzielen. Dabei wird durch die der Widerstand der Bugwelle überwunden der Bug Schiffes steigt dabei an. Auch moderne Verdrängerschiffe erreichen bei raumen unter Segel Geschwindigkeiten die geringfügig über der Rumpfgeschwindigkeit liegen können. Grund hierfür sind die glatten langgestreckten Rümpfe die teilweise kaum noch erzeugen.
Da die Geschwindigkeit außerdem noch erheblich Wind und Strömung sowie der variierenden Beladung Treibstoffverbrauch) abhängt wird die Schiffsgeschwindigkeit häufig in Einheiten als der Stundengeschwindigkeit angegeben. Ein Etmal ist die von einem Schiff an Tag von 12.00 Uhr bis zum nächsten um 12.00 Uhr zurückgelegte Wegstrecke. Das Etmal gemeinhin in Seemeilen (sm) angegeben. In den Zeiten als die Passagierschifffahrt alleinige Übersee-Massenverkehrsmittel war wurde dem schnellsten Passagierdampfer das symbolische Blaue Band später ein Pokal zuerkannt. Maßstab war Durchschnittsgeschwindigkeit während einer kompletten Atlantiküberquerung von einem zu einem nordamerikanischen Hafen.
Exemplarische Geschwindigkeiten einiger Schiffe und Boote: