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Schlacht bei Nördlingen


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Die Schlacht bei Nördlingen fand am 6. September 1634 statt und endete mit einem Sieg kaiserlich - habsburgischen Truppen über die Schweden und ihre protestantischen deutschen Verbündeten.

Nachdem ein kaiserliches Heer unter dem von Ferdinand von Ungarn bis zum August 1634 Donauwörth und Regensburg erobert hatte unternahm Ferdinand einen Versuch Schweden die Stadt Nördlingen zu entreissen. Verstärkung erhielt er dabei ein spanisches Heer das von seinem Vetter Ferdinand Österreich kommandiert wurde. Die protestantischen Gegner der wollten den Fall Nördlingens unbedingt verhindern und ein Heer unter dem Befehl von Bernhard von Sachsen-Weimar und Gustav Graf Horn gegen sie ins Feld. Bernhard und Horn verfügten zusammen über eine Truppe die etwa 16.000 Infanteristen und 9000 Reitern bestand. Das kaiserliche war jedoch mit 20.000 Fußsoldaten und 13.000 deutlich größer. Die kaiserlichen Truppen wurden durch kroatischen Späher frühzeitig über das Herannahen des Entsatzheeres informiert. Sie bezogen in einem hügeligen Gelände südwestlich von Nördlingen Stellung und hoben Feldbefestigungen aus. In der Nacht auf den September versuchten Bernhards Truppen den so genannten gegenüber der kaiserlichen Schlachtlinie einzunehmen was aber wurde. Die habsburgischen Soldaten gingen dazu über auf diesem Hügel zu verschanzen.

Die Schlacht begann am Morgen des September mit einem Angriff der Protestanten auf zuvor bereits umkämpften Hügel. Die dort postierten Soldaten wurden zurückgedrängt doch explodierten mehrere von zurückgelassene Pulverfässer was bei den Schweden für sorgte. Beim schnellen Gegenangriff der Spanier verloren Protestanten den Hügel. Mehrere Stunden lang befahl insgesamt dreizehn Sturmangriffe auf den Allbuch-Hügel die erfolglos blieben und zahlreiche Todesopfer forderten. Am waren Horns Truppen so geschwächt das er Regruppierung hinter Bernhards Stellungen anordnete. Als sie deshalb zurückzogen nutzte das habsburgische Heer diese zu einem Großangriff. Bernhards Truppen wurden in Flucht geschlagen und stiessen dabei auf ihre Verbündeten wobei ein Chaos entstand. Horn und weitere protestantische Soldaten gerieten in Gefangenschaft. Während auf kaiserlich-habsburgischer Seite etwa 2000 Tote und hinnehmen musste waren es auf protestantischer Seite 12.000.

Nach dieser schweren Niederlage der Protestanten Nördlingen problemlos von den kaiserlichen Truppen eingenommen Die Schweden zogen sich komplett aus Süddeutschland Viele zuvor mit den Schweden verbündete deutsche suchten nach der Schlacht bei Nördlingen eine an den Kaiser was im Prager Frieden vom 30. Mai 1635 seinen Ausdruck fand.

Für das Herzogtum Württemberg hatte die Niederlage der protestantischen Partei Folgen. Herzog Eberhard III. floh mit dem ins Exil nach Straßburg. Das Land war den umherziehenden Soldaten ausgeliefert. Ganze Landstriche - die Schwäbische Alb - wurden geplündert und Kaiser Ferdinand II. verschenkte große württembergische Gebiete seine Verwandten und Günstlinge. Die Klöster wurden dem Restitutionsedikt wieder mit Mönchen besetzt und rekatholisiert. im Westfälischen Frieden wurde der Herzog von Württemberg wieder all seine Rechte eingesetzt.



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