Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Schlacht von Alcazarquivir fand im Jahr 1578 zwischen portugiesischen Truppen unter dem Kommando Königs Sebastian I. und marokkanischen Truppen unter dem Befehl Sultans Muley Abd-el Melik in Alcazarquivir (arabisch: al-Qasr al-Kabir) im Marokko statt. Die Schlacht endete mit einer portugiesischen Niederlage.
1557 hatte in Portugal Sebastian I. nach Tode seines Großvaters Johann III. den Thron bestiegen. Da er zu Zeitpunkt noch minderjährig war stand er zunächst Regentschaft übernahm dann aber 1568 selbst die Regierung.
Der junge König lebte in einer angefüllt mit anachronistischen mittelalterlichen ritterlichen Idealen. Sein Ziel war es für Portugal ein großes Reich zu erobern. Sebastian fühlte sich als der Kreuzfahrer mit der Mission Marokko endgültig von Arabern zu "befreien".
Einen Thronnachfolgestreit im Sultanat von Fes Anlass nehmend versammelte Sebastian eine Armee von Mann und marschierte in den arabischen Teil ein. Die Schlacht wird zur Katastrophe für Portugiesen. Das weit überlegene Heer des Sultans die Portugiesen König Sebastian wird in der getötet sein Leichnam bleibt auf dem Schlachtfeld Weitere 8.000 Portugiesen darunter die meisten portugiesischen fallen in der Schlacht. 15.000 Portugiesen darunter hohe portugiesische Adlige geraten in Gefangenschaft Portugal den größten Teil seines Staatsschatzes als Auslöse
Durch die Niederlage ist Portugal so dass das Land es zwei Jahre später mit Kardinal Heinrich der letzte portugiesische König aus dem Hause Avis stirbt nicht verhindern kann dass die Habsburger die Nachfolge antreten und Portugal seine für 60 Jahre an Spanien verliert.