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Schlacht von Aljubarrota


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Die Schlacht von Aljubarrota war eine entscheidende Schlacht die am 1385 zwischen der Armee König Johann I. Kastilien und Johann von Avis des späteren Johann I. von Portugal stattfand.

Vorgeschichte

Die Wiedereroberung der nördlichen Landesteile Portugals von den Mauren ( Reconquista ) wird zuerst von dem auf heute Boden gelegenen Königreich Asturien-León durchgeführt. Die so Gebiete auf heute portugiesischem Gebiet werden von Alfons VI. von Asturien-León als Grafschaft Portucale 1095 erhält Heinrich von Burgund ein jüngerer Abkömmling der karpetingischen Herzöge Burgund und Schwiegersohn des Königs von Asturien-León diesem die Grafschaft Portucale als erbliches Lehen . Es begann ein Prozeß in dem Portugal langsam aus der Lehensabhängigkeit von Asturien-León später von Kastilien dem Nachfolgestaat von Asturien-León und so seine Unabhängigkeit erlangte. Dieser Prozeß erst mit dem Vertrag von Zamora 1143 beendet der es dem letzten Grafen Portugal Alfons Henriques erlaubte den Königstitel anzunehmen. Heinrich von und sein Sohn Alfons Henriques gründeten auch erste portugiesische Königshaus das Haus der portugiesischen Burgunderkönige das das Land bis 1383 beherrschen sollte. Das benachbarte Kastilien hörte allerdings nicht auf Portugal mit Blicken anzusehen und auf eine Gelegenheit zu die portugiesische Unabhängigkeit zu zerstören und das wieder seiner Lehenshoheit zu unterstellen.

1367 besteigt Ferdinand I. der Höfliche als letzter König aus dem Hause den portugiesischen Thron. Der König hatte keine männlichen Nachkommen mit seinem Tode starb also Haus Burgund in Portugal aus. Dies war Gelegenheit auf die Kastilien gewartet hatte. Ferdinand versuchte zwar verzweifelt Kastilien und England gegeneinander auszuspielen um so die portugiesische auch über seinen Tod hinaus zu erhalten. sich die englische Karte als enttäuschend herausgestellt blieb ihm jedoch nichts anderes übrig als Erbtochter Beatrix mit dem kastilischen König Johann zu vermählen. Schon vor dieser Hochzeit waren familiären Bande zwischen dem kastilischen und dem Königshaus ausgesprochen eng geknüpft. Der Vater König I. von Kastilien und die Großmutter König von Portugal waren Geschwister auch die Mutter Ferdinands war eine kastilische Prinzessin. Mit der von Beatrix mit dem kastilischen König waren kastilischen Erbansprüche auf den portugiesischen Thron zementiert. erreichte Ferdinand I. die Zusage daß Portugal seinem Tode zunächst von einer Regentschaft regiert sollte bis ein zukünftiger Sohn der Beatrix genug sein würde um den Thron zu Sollte Beatrix keine Kinder haben so sollte zwar an Kastilien fallen aber dauerhafte Autonomie Ob es jedoch wirklich so gekommen wäre zweifelhaft. Die Wahrscheinlichkeit daß die kastilische Besitznahme dauerhafte Ende der portugiesischen Unabhängigkeit bedeutet hätte dagegen nicht von der Hand zu weisen. wäre damit letztendlich zu einer spanischen Provinz geworden vielleicht mit einer gewissen Eigenständigkeit vergleichbar etwa dem heutigen Galicien .

1383 verstirbt dann Ferdinand I. Die etwas mehr als zweihundert Jahre andauernde Unabhängigkeit Landes von dem großen kastilischen Nachbarn ist auf das Äußerste gefährdet. Die Regentschaft wird von seiner Witwe und deren Liebhaber einem galicischen Landedelmann geführt. Nach nur sechs Wochen es zum Aufstand der sog. Revolution von 1383 . Die Witwe Ferdinands wird aus Lissabon ihr Liebhaber getötet. Johann von Avis Großmeister des Avis Ordens und Halbbruder verstorbenen Ferdinands übernimmt die Führung des Aufstandes. von Avis war zwar über seinen Vater Peter I. ebenfalls Abkömmling der Burgunderkönige konnte jedoch keine Erbansprüche auf den Thron erheben da nichtehelich geboren war.

Kastilien sah den Sturz der Witwe richtigerweise als unmittelbare Bedrohung ihrer Machtansprüche. Der König Johann I. marschierte daraufhin mit einem Heer in Portugal ein. Johann von Avis vom portugiesischen Adelsparlament den Cortes zum Verteidiger Vaterlandes erklärt.

Die Schlacht

Die Schlacht von Aljubarrota am 14.08.1385 in eine entscheidende Phase der kastilisch portugiesischen Nachdem er die Belagerung Lissabons aufgeben mußte zog König Johann I. Kastilien erneut seine Truppen zusammen um nochmals versuchen Portugal zu erobern und seine Ansprüche den portugiesischen Thron durchzusetzen. Am Abend der kamen die kastilischen Truppen in Leiria an. Die Schlacht sollte am folgenden stattfinden. Kastilien war den Portugiesen numerisch überlegen war die kastilische Armee besser ausgerüstet. Trotzdem es den Portugiesen Kastilien zu schlagen was dem militärisch-taktischen Genie des Nuno Álvares Pereira zu verdanken war.

Bedeutung

Mit dem portugiesischen Sieg war die Portugals dauerhaft gesichert die kastilischen Ansprüche abgewehrt. Johann von Avis machte sie den Weg sich als Johann I. zum König krönen lassen er begründete so die Herrschaft des Avis das Portugal bis 1580 regieren sollte. Zum Andenken an die wurde von Johann nahe dem Schlachtfeld das Kloster von Batalha gegründet das von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbe aufgenommen wurde.




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