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Schlacht von Dien Bien Phu


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Die Schlacht von Dien Bien Phu ( 1953 /54) stellt die größte Schlacht und auch größte und folgenschwerste Niederlage der französischen Truppen im Indochinakrieg ( 1947 - 1954 ) dar.

Am 20. November 1953 begannen die Franzosen in der Operation Castor " mit 9 000 Fallschirmjägern den Talkessel nahe Ort Dien Bien Phu im vietnamesischen Urwald 430 Kilometer nordöstlich von Hanoi in der Nähe der Grenze zu Laos zu erobern und zu befestigen. Die Viet Minh konnten dies nicht verhindern da ihre zu weit zerstreut waren. Bis Anfang 1954 13 000 Mann in der Festung stationiert. Die Dien Bien Phu war für die Franzosen auf dem Luftweg zu erreichen. Sie bestand 10 einzelnen Festungen die rund um die den Truppen angelegte Flugpiste gruppiert waren. Die gliederten sich in 17 Bataillonen der Infanterie 3 Artilleriegruppen und verschiedenen Panzer- und Luftwaffeneinheiten. Dieses Expeditionskorps verfügte über härtesten Kriegserfahrungen des bisherigen Indochinakrieges.

Das Lager umfasste 49 Stützpunkte die feste Widerstandszentren ausgebaut und in drei sich stützende Felder unterteilt waren.

  • Im Mittelfeld gedeckt von den Widerstandszentren den östlichen Hügeln waren die beweglichen Verbände Artilleriebatterien und und die Panzereinheiten postiert. Auch Kommandostab war hier untergebracht. In Reichweite lag Hauptflugfeld. Dieses riesige Verteidigungssystem war auf Wällen unterirdischen Gräben aufgebaut

13. März 1954 - 8. Mai 1954

Am 13. März 1954 eröffneten die Viet Minh unter Vo Nguyen Giap zur Überraschung der Franzosen von den Berghängen das Feuer mit Artillerie. Die etwa Geschütze (105 mm) stammten aus Amerika und ein chinesisches Beutegut aus dem Koreakrieg . Die Waffen waren in einem nicht möglich gehaltenen Kraftakt - in Einzelteile zerlegt Ochsenkarren und Fahrrädern teilweise per Hand - hinauf geschafft worden. Am 28. März konnte letzten Mal ein Versorgungsflugzeug in der Festung danach war die Versorgung nur noch per möglich was dazu führte dass ein Grossteil Nachschubs den Guerillas in die Hände fiel.

Die Belagerung zog sich bis zum 6. Mai hin dann wurden die geschwächten französischen in einem zwei Tage dauernden Sturmangriff überrannt. 8. Mai 1954 um 1:00 kapituliert Isabelle die letzte Bastion der Festung in Hand.

Die Zahlen zu den Verlusten sind in der 56 Tage andauernden Schlacht sollen Vietnamesen getötet und 15 000 verletzt worden sein. Seite der Franzosen wird von 5 500 Toten Die französischen Truppen in Dien Bien Phu zu einem großen Teil aus Fremdenlegionären darunten vielen Deutschen (Während des Indochina-Krieges insgesamt 10 483 Legionäre über die Hälfte davon deutsche Staatsangehörige; in Dien Bien Phu sollen Fremdenlegionäre gefallen sein es spricht einiges dafür auch hierbei mindestens die Hälfte aus Deutschen

Die Folgen

Der Sieg der Viet Minh war Anfang vom Ende des französischen Kolonialreiches in Vietnam . Auf der Friedenskonferenz in Genf wurde Vietnam in Nord- und Südvietnam geteilt. Diese Teilung war offiziell nur Zwischenlösung bis zu einer einheitlichen Wahl im 1956 gedacht. Nachdem Nordvietnam von den VietMminh einem kommunistischen Staat unter Premierminister Ho Chi Minh erklärt wurde fürchteten die USA im Rahmen der " Dominotheorie " eine Ausbreitung des Kommunismus auf ganz Vietnam und darüber hinaus was zum amerikanischen dem Vietnamkrieg führte.

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