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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Schlacht von Leuthen


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Die Schlacht bei Leuthen

Am 5. Dezember 1757 schlug der preußische König Friedrich der Große bei Leuthen in Schlesien die wohl berühmteste Schlacht des Siebenjährigen Krieges ( 1756 - 1763 ). Nach der schweren Niederlage der "Schlesischen unter Friedrichs Schwager dem Herzog von Braunschweig-Bevern Breslau am 22.November sah sich der König wenige Wochen nach der Vertreibung der französischen und Reichsarmee aus Thüringen ( Schlacht von Roßbach am 5. November 1757) gezwungen sich durch einen gezielten den Besitz der Provinz insbesondere der Hauptstadt zu verschaffen für die er diesen Krieg und die unter allen preußischen Regionen strategisch wirtschaftlich die wertvollste war. Von der überragenden dieses Rückeroberungsinteresses legt nicht zuletzt die bekannte des Königs an seine Generäle kurz vor Schlacht im Feldlager zu Parchwitz beredtes Zeugnis

Zur taktischen Durchführung der Schlacht bediente der König dessen 25 000 Mann einer dreimal stärkeren Übermacht unter Prinz Karl von einem Schwager Maria Theresias und Bruder des damaligen Römischen Kaisers Franz I. Stephan und Feldmarschall Leopold Graf von Daun der sog. "schiefen Schlachtordnung" wie sie bereits 371 v. Chr. Epaminondas von Theben im Kampf gegen Sparta bei Leuktra angewendet hatte: Während der Flügel des preußischen Heeres nach zaghaften Vorstößen schien hielt sich der rechte Flügel zu völlig aus dem Kampfgeschehen heraus und wurde der österreichischen Aufklärung überhaupt nicht wahrgenommen. Gegen Mittag erteilte der König den Angriffsbefehl gegen den dem Ort Sagschütz versammelten linken österreichischen Heeresflügel er bereits in den Morgenstunden dem Fahnenträger Avantgarderegiments Nr. 26 von Meyerinck Fahnenjunker von in einer verbürgten und berühmt gewordenen Szene den Worten: "Junker von der Leibkompanie siehet wohl auf dem Verhack soll Er zumarschieren muss aber nicht zu starck avancieren damit Armee Ihm folgen kann!" die Anweisung zum gegen die ungesicherte linke Flanke der auf rechten Flügel abgelenkten Österreicher gegeben hatte. Die Front war durch die Verzettelung im Norden auseinandergerissen dass auch die Gegenwehr einiger Kavallerieeinheiten unter General Nadasdy dem überraschenden und Vordringen des rechten preußischen Flügels keinen Einhalt konnte. Eine tollkühne Kavallerieattacke unter General von Ziethen und Generalleutnant von Driesen gegen 17.00 der Durchbruch des 3. Bataillons Garde gegen sich verzweifelt wehrende bayrische Regiment Roth-Würzburg im von Leuthen (dabei tat sich der spätere und damalige Kompaniechef Hauptmann Wichard von Moellendorf beherztes Eingreifen besonders hervor) brachten schließlich die Fürst Moritz von Anhalt-Dessau der gemeinsam mit Friedrich die Armee diesem Tage geführt hatte wurde am selben zum Generalfeldmarschall ernannt.

Berühmt geworden sind zahlreiche Anekdoten um ebenso ruhmvolle wie blutige Geschehen bei Leuthen. verdient vor allem die Szene gegen Abend 5. Dezember als der stets spöttische religionskritische der Große wie zufällig und ohne ausreichende in das mit österreichischen Offizieren überfüllte Schloss geraten die ihm anstatt ihn als Feind betrachten und gefangen zu nehmen ehrfürchtig ihre erwiesen Zeuge der folgenden Begebenheit wurde: Unter Nachthimmel lagerten sich die 25 000 erschöpften der siegreichen preußischen Armee und sangen in Einmütigkeit den protestantischen Choral: Nun danket alle (Als "Choral von Leuthen" in die Geschichte




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