Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Schlacht bei Prag am 6. Mai 1757 war die zweite Schlacht im Siebenjährigen Krieg .
Als Friedrich II. Ende April 1757 mit seinem Heer in Böhmen einrückte und seinen Marsch auf Prag richtete vereinigten die überraschten Österreicher unter dem Oberbefehl des Prinzen Karl Lothringen rasch 60 000 Mann bei Prag nahmen auf der Ostseite der Stadt auf Ziska- und dem Taborberg eine nach ihrer unangreifbare Stellung da sie im Norden in Schlucht steil abfiel und im Osten durch feuchte von Bächen durchschnitten Niederung gedeckt wurde.
Schlacht schematisch
Der König der nach seiner Vereinigung Generalfeldmarschall Kurd Christoph Graf von Schwerin am des 6. Mai 64 000 Mann bei sich hatte dennoch den sofortigen Angriff. Derselbe von Schwerin richtete sich vor allem gegen die rechte des Feindes. Zwar bot der sumpfige Boden Vordringen unerwartete Hindernisse; die österreichischen Batterien streckten preußische Infanterie reihenweise zu Boden und dieselbe zurück. Vergeblich stellte sich der 72-jährige Schwerin der Fahne in der Hand an die seines Infanterieregimentes Nr. 24. Erst fiel sein Graf von Platen und schließlich auch er von fünf Kugeln durchbohrt und die Bataillone abermals zurück. Aber auf der österreichischen Seite man diesen Vorteil nicht wahr da jede fehlte Browne tödlich verwundet der Prinz Karl vom Brustkrampf befallen war und die versäumten zur Schlacht nicht geben konnte.
Als Friedrich jetzt einen neuen Angriff zweiten Treffens befahl und den rechten Flügel Österreicher warf zugleich der Herzog von Bevern Zentrum und die Prinzen Ferdinand von Braunschweig und Heinrich von Preußen auf dem Flügel siegreich vordrangen war die Schlacht zu der Preußen entschieden die Österreicher teils in Stadt Prag teils über die Sazawa gedrängt.
Letztere verloren 5 000 Gefangene den Teil ihrer Bagage 60 Kanonen und 12 Mann an Toten und Verwundeten. Der Verlust preußischer Seite belief sich auf wenigstens 12 Mann. Unter den Toten befanden sich der Schwerin der Prinz von Holstein Goltz und andre Generale. Auch die schwere Verwundung der Generale Fouqué und Winterfeldt sollten sich auf und Motivation des preußischen Heeres negativ auswirken. verlor den Feldmarschall Maximilian Graf von Browne einige Tage später in Prag an seinen starb.
Friedrich II. hielt mit seinem 60 Mann starken Heer Prag eingeschlossen und hoffte durch Hunger bald zu bezwingen was wahrscheinliche vollkommene Niederlage Maria Theresias bedeutet hätte. Doch nachdem der österreichische Daun in der Schlacht von Kolín am 18. Juni 1757 Friedrich geschlagen hatte mussten die Preußen Belagerung Prags aufgeben und sich nach Sachsen
Verewigt wurden die tragischen Ereignisse von unter anderem in zwei Gedichten von Theodor Fontane .