Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 5. Dezember 2019 

Schlacht von Vouillé


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Die Schlacht von Vouillé oder Campus Vogladensis bei Poitiers Frankreich fand im Frühjahr 507 zwischen den Franken unter Chlodwig I. und den Westgoten unter Alarich II. statt.

Nach dem Sieg der Franken über Alemannen im Jahr 506 in einer Schlacht wohl in der von Straßburg die der politischen Autonomie dieses Volkes ein Ende setze nahm man allgemein an die Franken ihrem Expansionsdrang weiter im Osten allem in Rätien (Raetia prima in Chur das zum Reich der Ostgoten gehörte und Raetia secunda in Augsburg das offenbar mit diesem durch Verträge war) nachgehen würden. Der Ostgotenkönig Theoderich traf die nötigen Vorsichtsmaßnahmen brachte sein an Hochrhein und Iller in Stellung aber Chlodwig beabsichtigte offenbar nicht in dieser Richtung tätig zu werden: Interessen lagen im Süden südlich der Loire die zu dieser Zeit die Grenze dem Frankreichreich und dem Westgotenreich bildete.

Als Theoderich dies bemerkte versuchte er durch Gesandtschaften in verschiedene Richtungen ( Burgunder Thüringer Heruler und Warnen ) den Krieg abzuwenden aber ihm war bewusst dass Chlodwig seinerseits bereits vor der der Alemannen Abmachungen mit den Burgundern einerseits Theoderichs mächtigstem Feind Anastasios I. von Byzanz getroffen hatte.

So abgesichert erklärte Chlodwig im Frühjahr 507 den Westgoten den Krieg - unter Vorwand eines Religionskrieges gegen den Arianismus ohne aber mit diesem Propagandamittel bei gallorömischen Einwohnern Aquitaniens auf die erwarteten Sympathien zu stoßen. neun Jahre zuvor stießen die Franken von Tours aus auf Bordeaux vor. 17 Kilometer nordwestlich von Poitiers bei Vouillé traf man auf die und errang einen vollständigen Sieg. König Alarich fiel seine Armee zog sich nach Süden

Bordeaux wurde aufgegeben wo Chlodwig den Winter verbrachte und von wo aus er Sohn Theuderich im folgenden Frühjahr losschickte um die Auvergne zu erobern während er selbst sich den Burgundern vereinigte die nach der Schlacht Vouillé in den Krieg eingetreten waren um westgotische Hauptstadt Toulouse zu erobern während er Narbonne und Arles im Anschluss den Burgundern überließ. Dieser macht die Burgunder zu den Kontrahenten der die im Jahr 508 nun ebenfalls in den Krieg eingriffen. Mittelmeerküste blieb dadurch westgotisch das Westgotenreich allerdings unter die Herrschaft der Ostgoten.

Verlierer der Schlacht von Vouillé waren Westgoten die sich danach nach Spanien zurückzogen wo sie noch 200 Jahre bis sie von Süden von den Arabern überrannt wurden; Sieger des Krieges waren Franken und die Ostgoten. Die verbündeten Burgunder am Ende froh sein unbeschadet aus der herauszukommen - waren dann aber 25 Jahre an der Reihe selbst von ihren ehemaligen geschluckt zu werden.




Bücher zum Thema Schlacht von Vouillé

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Schlacht_von_Vouill%E9.html">Schlacht von Vouillé </a>