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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 22. November 2014 

Schlagfigur


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Eine Schlagfigur ist ein Bewegungsschema das von Dirigenten verwendet wird um die verschiedenen Zählzeiten Taktes anzuzeigen.

Er benutzt dabei Auf- Ab- und

Grundsätzlich wird die erste betonte Zählzeit Taktes vertikal nach unten geschlagen weitere kleinere Betonungen auf der Takthälfte) innerhalb des Taktes werden Änderung der horizontalen Bewegungsrichtung angezeigt.

Im Folgenden ein paar - schematische Darstellungen der gebräuchlichsten Schlagfiguren aus der Perspektive Dirigenten.
Diese sind zwar nicht verbindlich und sicherlich nicht die Art zu taktieren wieder sind aber allgemein anerkannt dass sie als normierte Ausgangsbasis sehen sind.
Grüne Punkte geben die Hauptzählzeiten rote Nebenzählzeiten an.

Inhaltsverzeichnis

Der einteilige Takt

Alle Takte bei denen nur der markiert wird werden nur durch Auf- und angezeigt. Dabei kann man differenzieren zwischen "geraden" Achtel zwei Viertel usw. ) und "ungeraden" Achtel drei Viertel) Takten. Letztere können mit Rundung versehen werden also quasi "im Kreis".

Der zweiteilige Takt

hierunter fallen sämtliche Taktarten die zwei Hauptzeiten haben zum Beispiel:

  • zwei Viertel (etwa von Adagio bis
  • zwei Halbe ( Alla breve )
  • zwei Achtel (im langsamen Tempo)
  • sechs Achtel (zwei mal drei Achtel bis Presto)


Der dreiteilige Takt

alle dreiteiligen Takte deren Zählzeiten zeitlich weit voneinander entfernt sind dass sie einzeln werden sollten.

Der vierteilige Takt

zum Beispiel:

  • vier Viertel (etwa von Adagio bis
  • vier Halbe
  • zwölf Achtel (vier mal drei Achtel)


Unterbetonung auf der Takthälfte (3) angezeigt Richtungswechsel.

Der sechsteilige Takt

zum Beispiel:

  • sechs Achtel (Largo bis Andante)
  • sechs Viertel


Unterbetonung auf der Takthälfte (4) angezeigt Richtungswechsel.

Ein Dreivierteltakt der so langsam gespielt wird eine Unterteilung in Achtel nötig wird wird in diesem Schema ausgeführt da die Betonung des Taktes nicht übereinstimmt. Stattdessen behält man Bild des Dreiers bei und unterteilt die Schläge.

Der fünfteilige Takt

Da diese Taktarten zu den Asymmetrischen müssen je nach Fall zwei verschiedene Figuren werden. Welche von beiden zutrifft muss aus Zusammenhang bzw. aus dem Notenbild entschieden werden.

1. "3+2"

Dieser Takt hat die längere "Hälfte" zu Die Unterbetonung liegt auf der vierten Zählzeit hier analog zum sechsteiligen Takt die Bewegungsrichtung wird:

2. "2+3"

Dieser Takt hat die kürzere "Hälfte" zu Seine Unterbetonung liegt auf der dritten Zählzeit wechselt auch hier die Bewegungsrichtung:

Oft begegnet man in der Literatur fünfteiligen Takten die so schnell gespielt werden eine Unterteilung in fünf einzelne Schläge nicht ist. Da der entstehende Takt zweiteilig ist man das entsprechende Schlagbild wobei ein Schlag ist als der andere.

Andere Taktarten

Diese Takte besitzen keine eigenen Schlagfiguren. sind vielmehr Ableitungen aus den oben genannten die je nach Bedarf unterteilt werden. Vorteile eine unbegrenzte Erweiterbarkeit sowie Übersichtlichkeit innerhalb des durch sinnvolle Gruppierung.

1. Siebenteilige Takte

Diese Takte lassen sich in den meisten in drei Untergruppen teilen 2+2+3 2+3+2 3+2+2) sich am dreiteiligen Takt orientieren. Auch hier sich die Form aus Zusammenhang und Notenbild.

2. Achtteilige Takte

Handelt es sich nicht um den "quadratischen" 2+2+2+2 der natürlich als vierteiliger Schlag ausgeführt benutzt man auch hier den Dreiteiligen. Mögliche sind 2+3+3 3+2+3 3+3+2.

3. Neunteilige Takte

Der Spezialfall ist hier 3+3+3 also dreiteilig. Möglichkeiten sind 2+2+2+3 2+3+2+2 2+3+2+2 3+2+2+2.

Wie gesagt ist diese Systematik unbegrenzt und es würde zu nichts führen sie weiter mit Beispielen zu versehen.



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