Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Provinz Schleswig-Holstein war eine der insgesamt 11 bzw. Provinzen aus denen der Staat Preußen bis vor seiner Auflösung nach dem Zweiten Weltkrieg bestand.
Die Herzogtümer Schleswig und Holstein waren Laufe ihrer Geschichte mehrmals zwischen Deutschland und umkämpft und standen teilweise unter einer Verwaltung aber auch unter getrennten Verwaltungen. 1848 waren von Dänemark abgefallen und ab 1864 wurden kurzzeitig von Preußen und Österreich gemeinsam verwaltet.
1866 musste Österreich auf seine Ansprüche verzichten die Preußen bildeten aus den beiden Herzogtümern und Holstein unter Einbeziehung des Herzogtums Lauenburg Provinz Schleswig-Holstein. Sitz des Oberpräsidenten der neuen (heute in etwa vergleichbar einem Regierungspräsidenten) war Kiel ab 1879 Schleswig und ab 1917 erneut Kiel. Verwaltungsmäßig die Provinz Schleswig-Holstein in Stadt- und Landkreise Es gab nur einen Regierungsbezirk (Schleswig) der folglich territorial identisch mit gesamten Provinz war.
Nach dem Ersten Weltkrieg musste Preußen den nördlichen Teil des Schleswig auf Grund einer Abstimmung an Dänemark abtreten.
Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz 1937 wurde die ehemals freie Reichsstadt Lübeck sowie das ehemalige Fürstentum Lübeck - 1919 Landesteil Lübeck (Hauptstadt Eutin) des Freistaates - in die Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Gleichzeitig die Stadtkreise Altona und Wandsbek ausgegliedert und in die Stadt Hamburg eingegliedert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein kleiner Teil östlich von dem Land Mecklenburg zugeordnet und die Provinz Bestandteil der britischen Besatzungszone. Durch Verordnung der Militärregierung von 1946 entstand dann aus der Schleswig-Holstein das Land Schleswig-Holstein das 1949 Teil der Bundesrepublik Deutschland
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