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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Schmelzkern-Spritzgießen


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Das Schmelzkern-Spritzgießen ist prinzipiell ein normales Spritzgießen . Es dient zum Herstellen von Formteilen Hohlräumen oder Hinterschneidungen die mit Werkzeugen mit Kernen nicht möglich wären. Das Verfahren besteht drei wesentlichen Schritten. Zunächst gießt man aus niedrigschmelzenden Metall einen Kern der dem zu Hohlraum im vorgesehenen Formteil entspricht. Dieser wird zweiten Schritt in das Spritzgießwerkzeug eingelegt und Kunststoff umspritzt. Formteil und Kern werden gemeinsam und im dritten Schritt in ein Heizbad um den Kern auszuschmelzen. Die Badtemperatur wird gewählt dass sie höher ist als der der Kernlegierung jedoch so dass sie nicht Spritzgussteil schädigt. Durch induktives Erwärmen des Kernmetalls Heizbad verringert sich die Ausschmelzzeit auf wenige Flüssiges Kernmetall sammelt sich am Boden des und ist für neue Kerne nutzbar. Der des Schmelzkernverfahrens beschränkt sich nicht nur auf Spritzgießen von Thermoplasten sondern mit entsprechenden Kernlegierungen auf duroplastische Formmassen ( Duroplaste ). Anwendung findet das Schmelzkernverfahren zum Beispiel spritzgegossene Saugrohre von Pkw-Motoren. Durch Modifizierung der kann man inzwischen jedoch auch kleine Formteile Armaturen oder Pumpengehäuse herstellen indem man die der Schmelzkerne und der umspritzten Teile auf Spritzgießmaschine durchführt.




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