Schnee entsteht wenn sich in den Wolken feinste Wassertröpfchen an Kristallisationskeimen (z.B. Staubteilchen) und dort gefrieren. Die dabei entstehenden Eiskristalle als 1/10 mm groß fallen nach unten wachsen durch die Luftfeuchtigkeit weiter an und es bilden sich bekannten sechseckigen Formen aus. Wegen der besonderen der Wasser- Moleküle sind dabei nur Winkel von 60° 120° möglich.
Die unterschiedlichen Grundformen der Schneekristalle hängen der Temperatur ab - bei tieferen Temperaturen bilden Plättchen oder Prismen aus bei höheren Temperaturen Dendriten (Sterne).
Herrscht eine hohe Thermik so treten die Kristalle mehrfach eine Reise durch die Atmosphäre an wobei sie aufgeschmolzen werden und wieder neu kristallisieren. Dadurch die Regelmäßigkeit der Kristalle durchbrochen und es sich komplexe Mischformen der Grundformen aus so kein Kristall dem anderen gleicht.
Liegt die Lufttemperatur nahe am Gefrierpunkt so werden die einzelnen Eiskristalle durch Wassertropfen miteinander verklebt und es entstehen an Wattebausch erinnernde Schneeflocken. Bei tiefen Temperaturen bilden nur sehr kleine Flöckchen der so genannte Schneegriesel .
Auch die weiße Farbe des Schnees kommt von der darin Luft. Das Licht aller sichtbaren Wellenlängen wird den Grenzflächen zwischen den Eiskristallen und den Luftbläschen reflektiert.
Schnee schmilzt bei Temperaturen über 0 °C aber auch durch Sonnenbestrahlung. Hier ist Sublimation möglich d.h. ein "Verdampfen" ohne zu
Wegen des hohen Luftgehaltes auch des Boden verfestigten Schnees bleiben beim Schmelzen der die flächenhaften Überschwemmung aus. Das Wasser das Flüsse abtransportiert wird kann aber in den zu den bekannten Frühjahrsüberschwemmungen führen.
Neuschnee ist frisch gefallener Schnee der nicht als drei Tage ist. Die Eiskristalle sind noch fein mit spitzen Zacken.
Altschnee liegt bereits mindestens drei Tage. Durch und Druck sind die Kristalle weniger stark verästelt abgerundeter.
Harsch ist Altschnee der durch Schmelzen und an der Oberfläche eine feste gefrorene Schicht hat während der Schnee darunter pulverartig bleibt. nach Dicke der harten Schicht kann schon leichte Zusatzbelastungen die Harschdecke durchbrochen werden.
Firn ist mindestens ein Jahr alt. Seine ist höher (über 0 6 g/cm³). Die Eiskristalle sind durch wiederkehrendes Auftauen und Gefrieren größeren Eisbrocken verschmolzen. Aus dem Firnschnee können Laufe der Zeit Gletscher entstehen.
In Gebieten mit einer gut ausgebildeten wird durch die hellere Bodenfarbe mehr Wärmestrahlung zurück in die Atmosphäre reflektiert und der Boden nimmt dementsprechend weniger Nicht zuletzt muss zum Schmelzvorgang des Schnees die sogenannte Schmelzwärme aufgebracht werden die dann als Wärmeenergie verloren geht. Durch die eingeschlossene Luft Schnee auch einen guten Wärmeisolator der Pflanzen der Schneedecke vor scharfem Frostwind schützt.