Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Piła (Aussprache etwa wie "Piua" deutsch Schneidemühl ) liegt in der polnischen Woiwodschaft Großpolen . Die Stadt war früher Hauptstadt der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen . Durch die Stadt fließt der Fluss ( polnisch Gwda).
Die Stadt wurde 1380 gegründet und erhielt 1513 vom polnischen König Sigismund I. das Magdeburger Stadtrecht . Mit der ersten polnischen Teilung im 1772 kam die Stadt von Polen an Preußen . Noch im Jahre 1774 stellten die die Hälfte aller Einwohner (620 von 1322) sank der Anteil der polnischen Bevölkerung bis unter 5 Prozent. Einen bedeutenden Aufschwung erlebte Stadt durch den Bau der Ostbahn .
Nach dem Wiener Kongress gehörte Schneidemühl Kreis Chodziesen (auch: Chodschesen) in der preußischen Provinz Regierungsbezirk Bromberg. Dieser Kreis trug seit dem März 1877 den neuen Namen Kolmar i. Posen .
Seit dem 1. April 1914 bildete einen eigenen Stadtkreis so dass die Stadt nicht mehr Verwaltung des Landrates unterworfen war.
1919 verlegte der Regierungspräsident in Bromberg Sitz nach Schneidemühl und nahm dort am November seine neue Tätigkeit als Regierungsstelle für den Verwaltungsbezirk Grenzmark Westpreußen-Posen auf. Diese verwaltete damit vorläufig alle Deutschland verbleibenden Kreise und Kreistrümmer aus den Posen und Westpreußen westlich der Weichsel.
Die Regierungsstelle in Schneidemühl trug ab Januar 1921 den Namen Posen-Westpreußen .
Seit dem 1. Juli 1922 gehörte zur neuen Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen und nach deren Auflösung ab 1. 1938 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Provinz Pommern .
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Schneidemühl zurück an Polen wobei deutschen Einwohner größtenteils vertrieben wurden.
Heute leben in Piła/Schneidemühl noch ungefähr Deutsche die sich zu einem Freundeskreis zusammengeschlossen