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Streitaxtleute


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Als Streitaxtleute bezeichnet man die Anfang des 3. Jahrtausend v. Chr. aus Osteuropa nach Norddeutschland und Südskandinavien ausgewanderten indogermanischen Stämme. Sie werden nach ihrem bevorzugten Streitaxtleute oder nach ihrer Verzierungstechnik an Tonkrügen Schnurkeramiker genannt. Im Norden verschmolzen sie mit dortigen Urbevölkerung ( Bandkeramiker ) woraus die Germanen entstanden. Die Streitaxtleute sind höchstwahrscheinlich identisch der Kurgankultur .

Die Bezeichnung "Streitaxtleute" führt jedoch in Irre und zeichnet ein falsches Bild dieser Sowohl ihre osteuropäische Heimat als wie auch neuen Siedlungsgebiete waren stark bewaldet und machten die Axt zum prägenden Werkzeug dieser Zeit. Sollte es zu einem gekommen sein ist es durchaus möglich dass Axt kurz zweckentfremdet verwendet wurde. Ihr Hauptsinn jedoch ein anderer als die Streitlösung.

Literatur

  • "dtv-Atlas Deutsche Sprache" von Werner König u.a. ISBN 3423030259



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