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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 16. September 2014 

Schock (Medizin)


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Ein Schock bezeichnet eine Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff durch ein Missverhältnis zwischen der vom Körper benötigten und dem Blutkreislauf des Körper zur Verfügung stehender Blutmenge . Ursachen hierfür sind unter anderem großer Flüssigkeitsverlust Vergiftungen oder Störungen des Herz -Kreislauf-Systems.

Inhaltsverzeichnis

Schockarten und Ursachen

Grafische Illustration verschiedener Schockarten. Kein Schock (links) Schock mit Weitstellung der Blutgefäße (Mitte) Volumenmangelschock Blutverlust (rechts).

Erkennen

  • kalter Schweiß
  • blasse oder bläuliche Hautfarbe
  • Bewußtseinsstörungen bis hin zur Bewußtlosigkeit
  • Teilnahmslosigkeit Unruhe Verwirrtheit
  • schneller Puls ( Tachykardie ) beispielsweise beim Erwachsenen über 100 Schläge Minute). Gleichzeitig ist der Puls schwach und tastbar (beim Erwachsenen Blutdruck < 100 mmHG systolisch ) ( Schockindex )

Gefahren

  • Verschlechterung des Zustandes des Patienten beispielsweise
  • Durch die Zentralisation des Kreislaufs werden noch die lebenswichtigen Organe wie Gehirn Herz Lunge versorgt (Makrozirkulation). Die Durchblutung der Kapillargefäße übrigen Organe (Mikrozirkulation) kann dabei zum erliegen Wird ein Schock über einen längeren Zeitrum behandelt kommt es dadurch zu einem irreversiblen und besteht die Gefahr eines Nierenversagens und eines tödlich verlaufenden Multiorganversagens. Es kommt zu einer des Blutes zudem sammeln sich in Blut Gewebe Giftstoffe an. Mit der Zeit werden die Gefäße nach und nach durchlässiger so die Giftstoffe noch in andere Körperregionen transportiert

Sofortmaßnahmen

  • Ursachen beseitigen: Blutstillung; Ruhigstellen von Knochenbrüchen; oder Spülen bei Verbrennungen Verbrühungen Verätzungen etc.
  • Notruf veranlassen
  • den Patienten beruhigen
  • den Patienten vom Unfallgeschehen und von abschirmen
  • Schocklagerung
  • Wärmeerhalt
  • ständige Kontrolle der Vitalfunktionen (Bewußtsein Atmung Kreislauf)
  • bei Kreislaufstillstand durchführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Betreuen des Patienten bis zum Eintreffen Rettungsdienstes

Schocklagerung

Schocklagerung

Bei allen Hilfeleistungen ist mit einem zu rechnen daher sollte der Patient immer flach gelagert werden. Beim Auftreten von Schockanzeichen der Helfer die so genannte Schocklage herstellen. werden die Beine des Patienten durch hochhalten unterlegen von geeigneten Materialien rund 20 bis Grad höher gelagert als der restliche Körper das in den Beinen befindliche Blut dem Kreislauf zur Verfügung zu stellen.

Ausnahmen

Die Schocklagerung wird nicht durchgeführt bei im Brustbereich (beispielsweise kardiogener Schock in Folge Herzinfarktes) sowie bei Verletzungen/Erkrankung an folgenden Körperteilen: Wirbelsäule Becken Bauch und Beinen. Bei Bewusstlosigkeit die Stabile Seitenlage vorrang. Ebensowenig wird die Schocklagerung bei Unterkühlung angewandt.

Merkregel
Keine Schocklagerung bei Verletzung von Brust Bauch Beinen Becken Buckel (Rücken Wirbelsäule) Birne (Kopf Bewusstsein) und Bibbern (Unterkühlung).

weitere Maßnahmen durch den Rettungsdienst


Siehe auch:

Weblink


Hinweis Gesundheitsthemen



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