Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Schock bezeichnet eine Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff durch ein Missverhältnis zwischen der vom Körper benötigten und dem Blutkreislauf des Körper zur Verfügung stehender Blutmenge . Ursachen hierfür sind unter anderem großer Flüssigkeitsverlust Vergiftungen oder Störungen des Herz -Kreislauf-Systems.
Grafische Illustration verschiedener Schockarten. Kein Schock (links) Schock mit Weitstellung der Blutgefäße (Mitte) Volumenmangelschock Blutverlust (rechts).
Volumenmangelschock : Blutverlust Flüssigkeitsverlust (beispielsweise durch starkes schwitzen siehe Hitzekollaps Verbrennungen aber auch Durchfall und Erbrechen)
Anaphylaktischer Schock ( Allergischer Schock ): Überreaktion des Körpers auf Medikamente Insektengifte (zum Beispiel bei einem Bienenstich) (beispielsweise Nahrungsmittel Pollen Katzenhaare etc.)
schneller Puls ( Tachykardie ) beispielsweise beim Erwachsenen über 100 Schläge Minute). Gleichzeitig ist der Puls schwach und tastbar (beim Erwachsenen Blutdruck < 100 mmHG systolisch ) ( Schockindex )
Durch die Zentralisation des Kreislaufs werden noch die lebenswichtigen Organe wie Gehirn Herz Lunge versorgt (Makrozirkulation). Die Durchblutung der Kapillargefäße übrigen Organe (Mikrozirkulation) kann dabei zum erliegen Wird ein Schock über einen längeren Zeitrum behandelt kommt es dadurch zu einem irreversiblen und besteht die Gefahr eines Nierenversagens und eines tödlich verlaufenden Multiorganversagens. Es kommt zu einer des Blutes zudem sammeln sich in Blut Gewebe Giftstoffe an. Mit der Zeit werden die Gefäße nach und nach durchlässiger so die Giftstoffe noch in andere Körperregionen transportiert
Bei allen Hilfeleistungen ist mit einem zu rechnen daher sollte der Patient immer flach gelagert werden. Beim Auftreten von Schockanzeichen der Helfer die so genannte Schocklage herstellen. werden die Beine des Patienten durch hochhalten unterlegen von geeigneten Materialien rund 20 bis Grad höher gelagert als der restliche Körper das in den Beinen befindliche Blut dem Kreislauf zur Verfügung zu stellen.
Die Schocklagerung wird nicht durchgeführt bei im Brustbereich (beispielsweise kardiogener Schock in Folge Herzinfarktes) sowie bei Verletzungen/Erkrankung an folgenden Körperteilen: Wirbelsäule Becken Bauch und Beinen. Bei Bewusstlosigkeit die Stabile Seitenlage vorrang. Ebensowenig wird die Schocklagerung bei Unterkühlung angewandt.