Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Schottenstift in Wien (offizieller Name "Benediktinerabtei unserer Lieben Frau den Schotten") wurde im Jahr 1155 gegründet als Heinrich II. Jasomirgott iroschottische Benediktinermönche nach Wien berief. Die kamen aber nicht direkt aus Irland sondern den St.-Jakobs-Kloster bei Regensburg .
Im Frühmittelalter ging von Irland eine rege Missionstätigkeit aus. Irland hieß auf lateinisch "Scotia Major" und deswegen nannte man irischen Mönche auch "Schotten" oder "Iroschotten". Heinrich sicherte in der Gründungsurkunde ausdrücklich zu nur zu berufen ("Solos elegimus Scottos").
Markgraf Heinrich II. Jasomirgott wurde im Jahr 1156 zum Herzog erhoben. Er verlegte seine Residenz von Klosterneuburg nach Wien und benötige für seine neue Residenzstadt Kloster . Im Mittelalter waren die Klöster nicht Stätten des Gebets sondern vor allem Träger Bewahrer des Wissens. Eine Klostergründung brachte dem Know-How für seine Verwaltung (z.B. Schulen die Schreiber ausbildeten) eine Bibliothek ein Hospital Baumeister Fachleute und Priester für den Gottesdienst in der neuen Die Schotten beteiligten sich auch an der Universität die 1365 gegründet wurde.
Der Herzog stattete das neue Kloster umfassenden Privilegien aus. Der erste Klosterbau wurde 1160 begonnen und 1200 geweiht. Die Mönche erbauten ihr Kloster der Stadtmauern des damaligen Wien. Sie errichteten auch Hospiz für Pilger und Kreuzritter auf dem Weg nach Jerusalem die oft durch Wien kamen.
Die erste Kirche war eine dreischiffige Pfeilerkirche mit einer Apsis . Im Jahr 1177 starb Heinrich Jasomirgott und wurde in Schottenkirche bestattet.
Ein Brand im Jahr 1276 zerstörte das Kloster und viele andere in Wien.