Dieser Bereich umfasst im Wesentlichen die chinesische Schrift (Hanzi-Wortschrift) die japanische Schrift ( Kana -Silbenschriften und chinesische Kanji -Wortschrift) sowie die koreanische Schrift ( Hangeul -Buchstabenschrift) und chinesische Hanja -Wortschrift). Die mandschurische und die mongolische Schrift wir hier einmal außer Betracht. Die chinesische verbreitete sich nach Korea und von dort nach Japan beides Länder mit völlig anders Sprachen. Ist Chinesisch eine isolierende Sprache bei der jedes Wort in jedem unverändert ist sind Koreanisch und Japanisch agglutinierende Sprachen bei denen Endungen und Partikel enorm wichtig sind. Dies führte dazu sich in Japan zwei Silbenalphabete Katakana für Fremdwörter (in buddhistischen Texten) und Hiragana für japanische Partikel heraus bildeten. Korea unter König Sejong eine Alphabetschrift ein die heute die Schriftzeichen fast verdrängt hat. Außerdem führte in Ländern die Übernahme der fremden Schrift dazu für die meisten Zeichen die originale Aussprache koreanischen bzw. japanischen Wörter beibehalten wurden aber den chinesischen Schriftzeichen auch die chinesische Ausprache wurde.
Ausgehend von der altindischen Brahmi-Schrift bildeten in der gesamten Region Silbenschriften heraus. Die dieser Schriften ist die indische Devanagari -Schrift (kurz: Nagari = Stadt). Gemeinsamkeit aller Schriften ist dass sie alle Silbenschriften sind nahezu alle den Vokal "a" quasi in Silbe eingebaut haben. Soll ein anderer Vokal wird dies durch diakritische Zeichen über unter oder neben der Silbe Die Form der Zeichen ändert sich mit verwendeten Schreibmaterial. Lassen die Birkenrinden in Nordindien Linien zu würden diese die in Südindien Palmblätter spalten. Die Eckpunkte dieser Entwicklung sind Devanagari-Schrift bei der alle Silben an einer wie an einer Wäscheleine aufgehängt sind und birmanische Schrift die im Wesentlichen aus Kreisen Nordindische Schriften werden in folgenden Sprachen verwendet:
Tibetisch (China-Tibet ähnelt der Devanagari -Schrift)
Indische Schriften im weiteren Sinne werden folgenden Sprachen verwendet:
Birmanisch (Mehrheitsvolk in Myanmar ): Die birmanische Schrift ähnelt den südindischen von ihren abgerundeten Formen her hat aber Gegensatz zu den südindischen Schriften sieben Vokale drei Töne was das Vokalsystem erheblich komplizierter
Kambodschanisch (Khmer Kambodscha Kampuchea): Die Khmer-Schrift liegt zwischen den Schrift und der Thaischrift und hat keine Zeichen für Vokale. Alle eigenständigen Zeichen sind
Thai ( Thailand ): Die Thaischrift ähnelt der Khmer-Schrift und wie diese keine eigenen Zeichen für Vokale. eigenständigen Zeichen sind Konsonanten die alle den "o" mit sich führen.
Im Bereich des Fruchtbaren Halbmondes sind frühesten Schriftsystem der Welt zu finden. Die der Schrift begann vermutlich mit der Keilschrift (Wortschrift und Silbenschrift). Erheblich jünger sind verschiedenen ägyptischen Schriften ( Hieroglyphen Hieratisch Demotisch ) die hebräische Schrift (Konsonantenschrift) und die arabische Schrift (Konsonantenschrift). Abgeleitet von einer älteren Stufe arabischen Schrift ist die äthiopische Schrift (Silbenschrift). nimmt heute an dass die Erfindung der mit der Buchführung im alten Mesopotamien ihren Anfang nahm. Hohlkugeln aus Ton Bullen ) enthielten verschiedene tönerne Symbole die auf Außenseite zur Kontrolle in den Ton eingedrückt Eine Änderung des Betrages war nur durch der Tonhülle möglich. Später ersetzten Zeichnungen der diese und deren Abdrücke. Auch wenn die Hieroglyphenschrift auf den ersten Blick wie eine aussieht war sie doch nicht weit davon eine Buchstaben- oder zumindest Konsonantenschrift zu werden. sind auch die hebräische und die arabische Wer in diesen Schriften liest muss sich Vokale selbst hinzudenken. Die Punktuationen die in Sprachen verwendet werden finden nur bei Kinderbüchern religiösen Schriften Verwendung.
Ausgangspunkt der europäischen Schriften ist die griechische Schrift (Alfabetschrift) von der sich die lateinische Schrift die kyrillische Schrift und letzten Endes auch die Runenschrift ableiten lassen. Bei der Übername der Schrift ist den Griechen eine folgen- und Fehler unterlaufen als sie z. B. das nicht als einen (semitischen) Konsonanten erkannten sondern den Laut "a" hielten. Sie übernahmen aber die semitischen Buchstabennamen (Alpha Beta Gamma ...) die Etrusker und in ihrer Folge die Römer fallen ließen (a be ce ...). Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinbuchstaben ( Majuskeln und Minuskeln ) kam erst mit der Renaissance auf als die Humanisten die lateinischen in karolinigischen Minuskeln lasen und die Inschriften den altrömischen Monumenten vor Augen hatten.
Beweis einer unabhängigen Schrifterfindung scheint die Mayaschrift zu sein. Bei dem Schriftsystem der und den Quipus ( khipu ) der Inkas handelt es sich nicht um eine Die Rongorongo der Osterinsel (Rapanui) sind bis heute noch nicht Neueren Datums sind die Schrift der Cherokees (Alfabetschrift) und der Cree (Alfabetschrift). Der Analfabet Sequoyah (ihm zu Ehren haben die Mammutbäume wissenschaftlichen Namen Sequoiadendron giganteum) schuf für den der Cherokee eine Silbenschrift die sich rasch Die Schrift der Cree-Indianer wurde von dem James Evans geschaffen und ist ebenfalls eine Silbenschrift allerdings keine lateinischen Buchstaben verwendet sondern durch der einzelnen Elemente verschiedene Silben ausdrückt. Diese wird heute auch von den kanadischen Inuit für ihre Sprache Inuktitut verwendet.
Für besondere Zwecke wurden besondere Schriften Dazu gehören zum Beispiel die Blindenschrift die die Kurzschrift die Notenschrift und dergleichen mehr.
Es ist noch nicht lange her die Kurzschrift elementarer Bestandteil der kaufmännischen Ausbildung war an allen weiterführenden Schulen Stenografie unterrichtet wurde. Doch die Einführung der zum Teil auch von Spracherkennungssoftware hat die Kurzschrift an den Rand Selbst in den Parlamenten wird sie nach nach von der Maschinenstenografie verdrängt. In amerikanischen Gerichtssendungen sieht man Stenotypistinnnen in der Nähe des Richtertisches sitzen in großer Geschwindigkeit die Aussagen der Prozessbeteiligten Vorteil der modernen Maschinenstenografie ist es dass umständliche Übertragung in Langschrift wegfallen kann. Es viele verschiedene Kurzschriftsysteme wie die Tironischen Noten des römischen Sklaven Marcus Tullios Tiro und moderne Systeme wie das System Isaac Pitman in England des Iren John Gregg das System Duployer in Frankreich die Stenografie von Franz Xaver Gabelsberger und die darauf aufbauende deutsche Einheitskurzschrift George Bernard Shaw schrieb seine Theaterstücke in Kurzschrift und William Shakespeares Dramen wären nicht überliefert hätten nicht heimlich bei den Aufführungen mitgeschrieben.
Es scheint heute selbstverständlich dass die Blindenschrift aus sechs Punkten besteht. Eine Anzahl sechs Elementen kann sofort erfasst werden (s. Lange Jahre ging der Streit um die Blindenschrift hin und her. Die Blindenpädagogen waren Ansicht dass die Blinden und Sehbehinderten keine verwenden sollten die sie von den Sehenden und forcierten deshalb die Verwendung von Reliefschriften auch oder gerade von Sehenden gelesen werden Der Engländer Moon ([Moon http://www.deafblind.com/moon.html ]) entwickelte eine Schrift die an die Schwarzschrift angelehnt war doch in einer freien der Betroffenen konnte sich diese Blindenschrift nicht Die heute am meisten gebrauchte Blindenschrift ist von den Franzosen Louis Braille entwickelte Punktschrift ( Braille ).
Schon im Altertum gab es Versuche durch Feuer- und Rauchsignale über weite Strecken "tele" = fern) zu übermitteln. In der gab es die Versuche mit Winkertelegrafen des Claude Chappe . Die Telegrafentürme waren über ganz Frankreich den Anhöhen verteilt. Mit der Verbreitung der war der Weg frei für das Morse -Alfabet dessen Signale nur aus Punkten (kurze Strichen (lange Impulse) und Pausen besteht. Auch dieses Alfabet den Namen des Malers Samuel Morse trägt war es doch sein Mitarbeiter Alfred Vail der die technischen Kenntnisse für die der Idee in die Realität hatte.
Eines von mehreren Schriftsystemen das für (griechisch "pan" / "pasi" = alle) Völker gut lesbar sein sollte entwickelte der österreichische Karl Blitz ( Charles Bliss ) in seinem australischen Exil. Auf seiner war er im Shanghaier Ghetto mit den Schriftzeichen in Berührung gekommen die in ganz unterschiedlich ausgesprochen aber gleich verstnden wurden. Der Chemiker hatte die Hoffnung mit einem eindeutigen Missverständnisse und Lügen rasch aus dem Weg zu können. Doch seine Schrift geriet in bis eine kanadische Behindertenorganisation nach leicht erlernbaren für spastisch Gelähmte suchte. Bliss wird deshalb für die Verständigung von und mit Behinderten Der Koreanist André Eckart schuf ausgehend von den chinesischen Zeichen Schrift die er Safo (= Sinnschrift) nannte. diese Schrift ist vergessen wie das Solresol des Franzosen Sudre das auf die Solmisations-Silben aufbaute.
Unser Notensystem mit den fünf Linien auf den Lehren von Guido von Arezzo (um das Jahr 1000) auf. Die guidonische Hand war ein Mittel für den Gesangslehrer Noten genau anzugeben. Vorher und auch lange wurde mit Neumen (lateinisch "neuma" = Wink Hinweis) lediglich ob sich die Melodie nach oben oder unten bewegte. Dass heute allgemein verwendete Notenschrift nicht der Weisheit Schluss ist (Enharmonik Vorzeichen ...) zeigen die Reformvorschläge auf. So gibt es Versuche mit oder Verringerung der Zeilen.
Bruno Stäblein: Schriftbild der einstimmigen Musik Tl 1984; ISBN: 3761813279
" Mit dem Buche tanzen " heißt ein kleines Büchlein dass die der Tanzschrift beschreibt. Damit ist auch schon das der Choreografie angesprochen die sich weitgehend auf dem der Musik vor der Einführung der Notenschrift Das bedeutet dass jeder Tanz vorgetanzt und so memoriert werden muss. wird aber immer auch die Interpretation des/der Tanzenden übernommen. Dies ist auch der Grund Filmaufzeichnungen die Notation nicht ersetzen können. Außerdem können im auch gerade entscheidende Elemente fehlen. Verbreitete Tanznotationssysteme die Labanotation des Choreografen Rudolf Laban (1928) Conté (1931) Benesh (1956) und Eshkol-Wachmann (1958).
Zu den größten Erfindungen der Menschheit das Stellenwertsystem der indischen Zahlenschrift. Erst durch sie komplizierte Rechnungen möglich die beim Rechenbrett oder bei den römischen Ziffern nicht vorstellbar sind. Entscheidend war die der Null die unabhängig voneinander im alten Indien und in der mittelamerikanischen Maya -Kultur vor sich ging. Rechneten die Inder einem Dezimalsystem mit der Basis zehn verwandten die ein Vigesimalsystem das auf der Zahl zwanzig Das dezimale Stellenwertsystem das uns heute so ist war nicht immer so einleuchtend. Wie hätten mittelaterliche Schreiber sonst bei der Jahreszahl auf I0VIIIIX beziehungsweise bei der Zahl 1200 ICC00 kommen können?
Karl Menninger: Zahlwort und Ziffer; 1998; ISBN:
Georges Ifrah: Universalgeschichte der Zahlen; 1998; ISBN: