Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Schubladenaffäre wurde jener sich 1993 ereignende politische Skandal in Schleswig-Holstein bezeichnet der durch das öffentliche Geständnis schleswig-holsteinischen Sozialministers Günther Jansen ausgelöst wurde er dem ehemaligen Mitarbeiter von Uwe Barschel Reiner Pfeiffer in zwei Raten insgesamt 40.000 DM in bar geschenkt. Im Verlauf Affäre musste u.a. der damalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident SPD -Vorsitzende Björn Engholm zurücktreten.
Im Jahr 1987 / 1988 erschütterte die Barschel-Affäre Schleswig-Holstein und darüber hinaus die gesamte Bundesrepublik Deutschland . Derjenige der diesen Skandal durch seine gegenüber dem Spiegel ins Rollen brachte war Reiner Pfeiffer. führte u. a. dazu dass der Journalist bei keinem Blatt mehr eine Anstellung fand. so seine Einlassung habe Jansen dazu veranlasst Notlage in der sich Pfeiffer nun befand Geldspenden zu lindern. Er habe daraufhin bei Persönlichkeiten des politischen Lebens um eine milde gebeten. Das Geld das er dabei einnahm er bei sich zu Hause in einer Schublade aufbewahrt und bei zwei Treffen mit an diesen in einem Briefumschlag übergeben. Dies gestand Jansen in Reaktion auf die Veröffentlichung Stern -Interviews mit der ehemaligen Lebensgefährtin Pfeiffers in diese einige Äußerungen zu solchen Zahlungen gemacht
Die seinerzeit oppositionelle CDU vermutete natürlich dass ganz andere als von Jansen dargestellte Motive hinter den Zahlungen Sie beantragte und erhielt einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss volksmundlich Schubladen-Ausschuss genannt wurde. Im Zuge der Untersuchungen Ausschusses konnte allerdings kein Beweis erbracht werden Jansens Aussage widerlegt hätte. Allerdings kam dabei die Öffentlichkeit dass die Spitze der schleswig-holsteinischen SPD einschließlich Björn Engholm bereits vor der Landtagswahl 1987 von Bespitzelung Engholms gewusst haben musste ja dass bereits über Gegenmaßnahmen beraten hatte. Dies war dahin immer bestritten worden u.a. vor dem zur Barschel-Affäre. In der Folge musste auch als Ministerpräsident zurücktreten. Gleichzeitig legte er auch seine Ämter in der SPD nieder.