Das Dorf Schwabing wurde bereits 782 erwähnt und ist damit erheblich älter als selbst. 1890 wurde Schwabing nach München eingemeindet.
Mit der Gründung der Universität 1826 der Kunstakademie 1885 entwickelte sich Schwabing zum Münchens. In den Künstlerkneipen verkehrten um die zum 20. Jh. Maler wie Ernst Ludwig Kirchner und aus der Gruppe der blauen mit Wassily Kandinsky Gabriele Münter Franz Marc und Paul Klee und Literaten wie Thomas Mann Frank Wedekind Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz . Aber auch Revolutionäre der niedergeschlagenen Räterepublik und Lenin tauchten hier unter. Bekannteste und noch existierende Künstlerkneipe ist der "Simpl" in der heute unter dem Namen "Alter Simpl". Das Satireblatt Simplizissimus mit der roten Bulldogge wurde Symbol für beißende Kritik und die Kulturzeitschrift Jugend gab einer ganzen Stilrichtung dem Jugendstil seinen Namen. Der Münchner Jugendstil ist zahlreichen Fassaden Schwabinger Gebäude vertreten. Die Schwabinger brach allerdings mit dem 1.Weltkrieg völlig zusammen erholte sich nie wieder.
Trotzdem entwickelte sich Schwabing nach dem Weltkieg zum begehrten In-Viertel zum Wohnen und was die Mietpreise in horrende Höhen trieb. wurde zum Schicki-Micki-Viertel mit teuren Edelboutiquen. Im Schwabing um die Feilitschstraße machten sich währenddessen Fast-Food-Ketten und Pizzastände breit.
In den 60er Jahren kam es zu den sogenannten "Schwabinger Krawallen". Das Schwabinger wurde in den 70er Jahren vor die der Stadt verbannt. In den letzten Jahren allerdings Haidhausen und im Augenblick vor allem Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel Schwabing als In-Viertel den streitig. Auch das Westend entwickelt sich neuerdings in diese Richtung.