Das Kreisgebiet umfasst die westhessische Senkenzone den Flüssen Fulda Eder und Schwalm wobei die beiden letztgenannten Flüsse dem seinen Namen gaben. Die "Schwalm" ist somit ein rechter Nebenfluss der Eder andererseits aber eine Landschaft am Oberlauf des Flusses Schwalm äußersten Südrand des Kreises. Im Kreis wurde Tagebau betrieben. Die Abbaugebiete wurden jedoch rekultiviert es entstanden beliebte Seenlandschaften. Im Westen reicht Kellerwald ins Kreisgebiet im Südosten befindet sich Knüllgebirge auch der "Knüll" genannt.
Das heutige Kreisgebiet war lange zwischen Landgrafen von Hessen einerseits und dem Kurfürstentum andererseits umstritten. Ein kleiner Teil gehörte auch Grafschaft Ziegenhain. Spätestens seit Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte das ganze Gebiet zum Kurfürstentum Hessen welches 1821 die Landkreise Fritzlar Homberg Melsungen und (heute ein Stadtteil von Schwalmstadt ) bildete. Die Kreise wurden auch nach 1866 weitergeführt als Kurhessen von Preußen annektiert und ein Teil der Provinz Hessen-Nassau wurde. Im Rahmen einer Verwaltungsreform wurden die beiden Landkreise Fritzlar und Homberg zum Fritzlar-Homberg vereinigt. Die nunmehr noch bestehenden 3 wurden im Rahmen der hessischen Kreisreform zum 1. Januar 1974 zum "Schwalm-Eder-Kreis" vereinigt. Kreisstadt wurde Homberg (Efze) da diese Stadt etwa in der des Kreises liegt.
Beschreibung : In Blau über drei erniedrigten silbernen der golden gekrönte und bewehrte fünfmal von und Rot geteilte wachsende hessische Löwe (Wappen-Verleihung 4. September 1975 ) Bedeutung : Der Löwe steht für die Landgrafschaft bzw. deren Nachfolgestaaten welche den größten Teil heutigen Kreisgebiets beherrschten. Die Wellenbalken symbolisieren die größten Flüsse des Kreises Fulda Eder und