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Johannisbeeren ( Ribes spec ) deswegen regional vor allem in Österreich auch "Ribisel" genannt gehören zur Familie Stachelbeergewächse (Grossulariaceae) werden aber auch teilweise den Steinbrechgewächsen (Saxifragaceae) zugerechnet.
Es handelt sich um beerentragende 1-1 Meter hohe Sträucher mit 3 bis 5-fach gelappten Blättern und grünlichen Blüten mit Blütezeit von April bis Mai . Der Blütenstand ist eine Traube . Die wohlschmeckenden säuerlichen Beeren mit Fruchtreife Juli und August sind sehr vitamin - mineralstoff- und flavonoidhaltig . Man unterscheidet rote (R. rubrum) und (R. nigrum) Johannisbeeren wobei die Schwarze Johannisbeere allen Gartenfrüchten den höchsten Vitamin C-Gehalt hat. guten Gedeihen benötigen Johannisbeeren sehr viel hochwertigen verroteten Kompost. Johannisbeeren tagen an zweijährigen Trieben.
Die weiße Johannisbeere ist eine Zuchtform R. rubrum. Es existieren auch Zierjohannisbeeren deren nicht gegessen werden dazu gehören die Gold-Johannisbeere odoratum) und die Blut-Johannisbeere (R. sanguineum). Alle sind eng mit der Stachelbeere (R. uva-crispa) verwandt.
Johannisbeeren werden in erster Linie von Blattläusen Gallmilben sowie den Raupen der Stachelbeerwespe bzw. des Stachelbeerspanners befallen. leben und brüten im Inneren der Knospen. Knospen schwellen dadurch auf ein Mehrfaches ihrer Wintergröße an. Befallene Knospen sollte man absammeln verbrennen da die Gallmilben die Knospen nicht vernichten sondern im Frühjahr von da aus Knospen befallen und außerdem eine Viruserkrankung übertragen.