Durch Grabfunde aus der Bronzezeit konnte nachweisen dass Slaven als erstes dieses Gegend haben (6./7. Jahrhundert).
Am 22.August 1265 wurde Schwedt erstmals in einer Urkunde bestätigt. Man sagt daß Schwedt früher Suet Crane hieß. Der erste Chronist der Geschichte Schwedt deutet den Namen auf Swet = und Crane = Kränig. Auch wurde Schwedt dem Namen civita erwähnt.
Im Jahr 1354 wird Schwedt von Ludwig dem Römer Pommern abgetreten und von 1428 bis 1432 an den Hofbankier der Pommernherzöge Rule für 2400 Stettiner Pfenninge verpachtet.
1481 erwirbt Johann von Hohenstein die Herrschaft Durch die Hohensteins erlebte die Stadt einen Aufschwung. Insbesondere wurden Straßen Brücken und Dämme Kurz hintereinander wurde der Oderzoll ( 1505 ) und das Stadtrecht ( 1513 ) erneuert. Aber auch kirchliche Dinge wurde die Reformation und die Neuausstattung der Katharinenkirche. späten 16. Jahrhundert wird das Rechtswesen eingeführt 1583 ) und ein weiteres Mal das Stadtrecht 1587 ) erneuert. Mit dem Tode Martin von sterben die thüringischen Herrscher 1609 aus und gleichzeitig ging die erste Zeit Schwedts zu Ende.
Schwedt wurde auch nicht vom Dreißigjährigen Krieg verschont da die Stadt ein wichtiger der Straßen von Stettin und Prenzlau Berlin und Frankfurt/Oder war. In fast zwanzig Jahren wurde mindestens 230mal geplündert. 1637 wurde Schwedt wieder von kaiserlichen Söldnern Die Schweden unter der Führung von General forderten Kapitulation. Doch man gab nicht nach. schoss der General Brandkugeln über die Stadt dass sie in Flammen unterging. Zum Schluss es wohl nur noch 26 Bürger die blieben.
Nach dem Dreißigjährigem Krieg verpfändete Friedrich Wilhelm (der Große Kurfürst) aus Geldmangel Schwedt 25.000 Taler an den Grafen Varrenbach. Graf wollte aus seinem Pfandobjekt so viel Gewinn wie möglich herausholen und unterdrückte die Bevölkerung. der Erfolg nicht seinen Erwartungen ensprach trat die Herrschaft für 26.500 Taler an die Gemahlin des "Großen Kurfürsten" Dorothea ab. Durch von weiteren Adelsitze wurde Schwedt so groß es 3 Städte 3 Schlösser 33 Dörfer 24 Vorwerke umfasste. Im Testament des "Großen wurde die Souveränität der Herrschaft Schwedt-Vierraden erklärt. Vorgang der durch das Wort Friedrich II. bestätigt wird: "… zärtliche Schwäche kannte nur gegenüber der eigenen Gattin …"
Um 1685 kam der Tabakanbau durch französische Hugenotten in die Uckermark und somit nach welches Zentrum der Tabakerzeugung und Tabakverabeitung wurde.
Der letzte Markgraf Frierich Heinrich ( 1771 - 1788 ) machte aus Schwedt eine Kulturstadt. In Orangerie des Schwedter Schlosses errichtete er eines ersten Theater in Deutschland ein. Hier fanden ersten Sing- und Schauspiele statt. Leider ist der baroken Anlage nur noch ein Teil der Gartenanlage und Monplaisir vorhanden.
1813 war Deutschland von Napoleon besetzt. Das Brandenburgische Daragonerregiment war mit dabei Deutschland von Franzosen zu befreien und haben sich hier ausgezeichnet.
1872 wird Schwedt an das Eisenbahnnetz angeschlossen