Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Schwefel (chemisch nach dem Lateinischen Sulphur oder Sulfur genannt im Deutschen eventuell vom Indogermanischen *suel- "schwelen" abgeleitet) ist ein chemisches Element .
Schwefel tritt gediegen in der Natur Er kristallisiert im orthorombischen Kristallsystem hat eine Härte von 1 5 bis 2 5 eine hell- bis dunkelgelbe Farbe sowie eine Strichfarbe . Meist zeigt er hellgelbe prismen- oder Kristalle die sich auf Gesteinsflächen aus schwefelreichen Flüssigkeiten und Gasen wie dem Schwefeldioxid bilden kommt aber auch in massiver vor. Charakteristisch für das Mineral sind neben niedrigen Härte die Farbe und der geringe
Reiner Schwefel ist relativ selten wird in großen Mengen bei Vulkanausbrüchen freigesetzt. Er sich in Vulkanschloten und in bestimmten Sedimentgesteinen den Evaporiten. Schwefelhaltige Mineralien die Sulfide und Sulfate sind dagegen sehr häufig.
Schwefel tritt in verschiedenen Modifikationen auf: fester Schwefel existiert bei tiefen als fast farbloser α-S bei Zimmertemperatur ist stabilste Form der gelbe β-S.
In flüssigem Schwefel gibt es die λ-S. π-S. und μ-S.
Fester Schwefel besteht normalerweise aus S 8 - Molekülen bei denen acht Schwefel-Atome in einem gebunden sind. Beim Erhitzen vereinen diese sich dem Schmelzen zunächst zu langen Ketten diese dann bei steigender Temperatur wieder auf. Gasförmiger ist dunkelrot und besteht anfangs aus S 8 -Ringen die dann immer weiter aufbrechen so die Moleküle immer kleiner werden. Ab ca. °C hat man dann Schwefelatome.
Das gediegene Mineral bildet eine wichtige Quelle für Schwefel: 5 Millionen Tonnen werden jährlich abgebaut hauptsächlich den USA und in Polen . Den größten Anteil macht jedoch aus Sulfiderzen gewonnener Schwefel aus: Aus dieser Quelle etwa 50 Millionen Tonnen pro Jahr.