Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération Suisse ital. Confederazione Svizzera rätoroman. Confederaziun Svizra lat. Confoederatio Helvetica ) kurz Schweiz genannt ist ein unabhängiger Staat im südwestlichen Mitteleuropa . Herkunft des Namens Schweiz ist der Schwyz ( Schweizerdeutsch für Schweiz) der auf die gesamte Eidgenossenschaft übertragen wurde.
Seit dem 10. September 2002 ist die Schweiz Mitglied der Vereinten Nationen (eines der letzten beigetretenen Länder aber erste das den Beitritt durch eine Volksabstimmung hat).
Das Landeskennzeichen ist " CH " ( C onfoederatio H elvetica). Als Autokennzeichen werden in der Schweiz die Kantonsabkürzungen benutzt (zwei Grossbuchstaben siehe Liste der Schweizer Kantone ).
Etwa 46% der Schweizer sind Katholiken 40% Protestanten.
Die Schweiz ist eine Willensnation die ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit Die Schweiz wurde am 12. September 1848 zu einem Bundesstaat dessen Wurzeln in im Spätmittelalter gegründeten Staatenbund aus Kantonen liegen.
Der Schweizer Bundesstaat besteht aus 26 Kantonen (davon sechs (Obwalden Nidwalden Appenzell Innerrhoden Ausserrhoden Basel-Stadt und Baselland) die aus historischen als Halbkantone bezeichnet werden und daher auch nur einen von 46 Ständeratssitzen zugeteilt erhalten. Die haben sehr grosse politische Autonomie und können vieles in eigener Kompetenz
Die Schweiz gliedert sich in fünf Räume die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura das Mittelland die Voralpen die Alpen und die
Die geologische Struktur der Schweiz ist Wesentlichen das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen im Kern aus Granit der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein . Zwischen Jura und den Alpen liegt teils flache teils hügelige Mittelland . Dazu kommen noch die Poebene bei Chiasso sowie die Oberrheinische Tiefebene bei Basel welche zum allergrössten Teil der Schweiz liegen.
Dreißig Prozent der Landoberfläche der Schweiz bewaldet. In den Alpen dominieren Nadelhölzer ( Tannen Fichten Lärchen Arven). Die Wälder in den Alpen wichtige Funktionen als Lawinenschutz (Bannwald) und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf gibt sie nur langsam wieder ab). Im im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder . Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder die in früheren Zeiten eine Hauptrolle der Ernährung der Bevölkerung spielten.
Vier Sprachen sind in der Verfassung Landessprachen verankert: Deutsch Französisch Italienisch und Rätoromanisch . Nur die ersten drei davon sind offizielle Sprachen. Rätoromanische Schweizer haben jedoch das in ihrer eigenen Sprache zu sprechen speziell Umgang mit Behörden.
Aussenstehende nehmen manchmal an dass weil in der Schweiz vier Landessprachen gibt alle vier Sprachen sprechen. Die Realität ist weit entfernt.
Deutsch (hellgrau; 63 7% der Bevölkerung; Stand 2002 ) ist die meistverbreitete Sprache. 17 der Kantone sind einsprachig Deutsch. Die Bevölkerung spricht gemeinläufig einen der vielen schweizerdeutschen Dialekte .
Französisch (blau; 20 4%) wird im Westen Schweiz gesprochen. Dieser Teil des Landes wird die Suisse Romande genannt. Gerade vier Kantone sind einsprachig Genf Jura Neuenburg Waadt. Drei der Schweizer sind offiziell zweisprachig: Bern Freiburg und das
Italienisch (rot; 6 5%) wird im Tessin vier Südtälern des Kantons Graubünden gesprochen. Der fördert die Sprache aktiv. Dies ist auch Fall mit dem Rätoromanischen (grün; 0 5%) welches in Graubünden wird. Der Kanton Graubünden ist der einzige Kanton der Schweiz.
Viele der Ausländer die sich in niedergelassen haben haben ihre eigene Sprache mitgebracht. sind diese Sprachen (9%) weiter verbreitet als Italienische und das Rätoromanische. Die grösste dieser ist das Serbische/Kroatische mit 1 4%; Englisch die Hauptsprache für 1% der Bevölkerung. Diese offiziellen Sprachen der Schweiz sind im ganzen verteilt aber konzentriert in den grösseren Städten.
Die Schweiz ist zwar bekannt für Käse und hat oft noch den Ruf Bauernlandes aber tatsächlich arbeiten weniger als fünf der Bevölkerung in der Landwirtschaft . Trotzdem wird dieser Wirtschaftszweig vom Bund beträchtlichen Mitteln unterstützt ( Subventionen ).
In der Schweiz dominiert in der die integrierte Produktion. Der biologische Anbau beträgt 9% der Produktion und ist stark im Es gibt keinen Anbau von gentechnisch veränderten
Die Schweiz ist auch ein Weinland: in Uri und Appenzell Innerrhoden gibt es Weinanbau aber ansonsten hat jeder Kanton Reben. wirtschaftliche Bedeutung hat der Rebbau am Genfersee Neuenburgersee und Bielersee und im Wallis und Tessin.
Jürg Altwegg: Ach du liebe Schweiz - Essay zur der Nation - NAGEL & KIMCHE - 2002 ISBN 3-312-00291-5 - Jürg Altwegg Kulturkorrespondent der FAZ analysiert und porträtiert die Schweiz und Bewohner.
Thomas Küng: Gebrauchsanweisung für die Schweiz Piper 2002. ISBN 3-492-27507-9
René Goscinny und Albert Uderzo: Asterix bei den Schweizern . Delta Verlag 2002. ISBN 3-770-400-16X