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Schweiz


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Dieser Artikel behandelt den Staat Schweiz. Weiteres Schweiz (Begriffsklärung)


( Details )
Amtssprachen Deutsch Französisch Italienisch und Rätoromanisch
Hauptstadt Bern
Staatsform Bundesstaat
Bundespräsident Joseph Deiss
Fläche 41.285 km²
Einwohnerzahl 7.440.722 Personen (2002)
Ausländeranteil 1.607.604 Personen / 21 6% (2002)
Bevölkerungsdichte 176 Einwohner pro km²
Währung Schweizer Franken
Zeitzone MEZ
Nationalhymne Schweizerpsalm
Kfz-Kennzeichen CH
Internet-TLD .ch
Vorwahl +41
Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération Suisse ital. Confederazione Svizzera rätoroman. Confederaziun Svizra lat. Confoederatio Helvetica ) kurz Schweiz genannt ist ein unabhängiger Staat im südwestlichen Mitteleuropa . Herkunft des Namens Schweiz ist der Schwyz ( Schweizerdeutsch für Schweiz) der auf die gesamte Eidgenossenschaft übertragen wurde.

Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee Alpenrhein und Jura Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Bundesrepublik Deutschland östlich an das Fürstentum Liechtenstein und Österreich südlich an Italien und der westliche Nachbar ist Frankreich .

Inhaltsverzeichnis

Kurzinformation

  • Bruttoinlandsprodukt (BIP) 48.049 Franken ( CHF ) pro Kopf somit ist die Schweiz der reichsten Länder der Welt.
  • Seit dem 10. September 2002 ist die Schweiz Mitglied der Vereinten Nationen (eines der letzten beigetretenen Länder aber erste das den Beitritt durch eine Volksabstimmung hat).
  • Lebenserwartung : 75 für Männer 82 Jahre für [WHO 1999]
  • Das Landeskennzeichen ist " CH " ( C onfoederatio H elvetica). Als Autokennzeichen werden in der Schweiz die Kantonsabkürzungen benutzt (zwei Grossbuchstaben siehe Liste der Schweizer Kantone ).
  • Etwa 46% der Schweizer sind Katholiken 40% Protestanten.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Schweiz

Die Schweiz ist eine Willensnation die ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit Die Schweiz wurde am 12. September 1848 zu einem Bundesstaat dessen Wurzeln in im Spätmittelalter gegründeten Staatenbund aus Kantonen liegen.

Politik

Hauptartikel: Politisches System der Schweiz

Die Schweiz ist ein Bundesstaat mit Betonung auf Föderalismus und direkter Demokratie .

Kantone

Schweizer Kantone

Hauptartikel: Kantone der Schweiz

Der Schweizer Bundesstaat besteht aus 26 Kantonen (davon sechs (Obwalden Nidwalden Appenzell Innerrhoden Ausserrhoden Basel-Stadt und Baselland) die aus historischen als Halbkantone bezeichnet werden und daher auch nur einen von 46 Ständeratssitzen zugeteilt erhalten. Die haben sehr grosse politische Autonomie und können vieles in eigener Kompetenz

Siehe auch: Gemeinden der Schweiz

Offiziell nicht definierte aber gebräuchliche Regionen Schweiz sind:

Geographie

Landwirtschaftliche Nutzfläche 14.813 km² 38 %
Wald 12.522 km² 30 4%
Unproduktive Naturfläche 10.531 km² 25 5 %
Siedlung Industrie Verkehr 2.418 5 8 %
Nord-Süd Ausdehnung 220 km
Ost-West Achse 348 km
Höchster Punkt ( Dufourspitze im Wallis ) 4.634 m über Nn.
Tiefster Punkt ( Lago Maggiore im Tessin ) 193 m über Nn.
Geografische Regionen Jura Mittelland
Voralpen Alpen Alpensüdseite
Geologische Regionen Jura Mittelland Alpen
Poebene Oberrheinische Tiefebene

Die Schweiz gliedert sich in fünf Räume die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura das Mittelland die Voralpen die Alpen und die

Die geologische Struktur der Schweiz ist Wesentlichen das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen im Kern aus Granit der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein . Zwischen Jura und den Alpen liegt teils flache teils hügelige Mittelland . Dazu kommen noch die Poebene bei Chiasso sowie die Oberrheinische Tiefebene bei Basel welche zum allergrössten Teil der Schweiz liegen.

Dreißig Prozent der Landoberfläche der Schweiz bewaldet. In den Alpen dominieren Nadelhölzer ( Tannen Fichten Lärchen Arven). Die Wälder in den Alpen wichtige Funktionen als Lawinenschutz (Bannwald) und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf gibt sie nur langsam wieder ab). Im im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder . Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder die in früheren Zeiten eine Hauptrolle der Ernährung der Bevölkerung spielten.

Siehe auch: Liste der Flüsse in der Schweiz Liste der Seen in der Schweiz Liste der Berge in der Schweiz

Sprachen

Sprachen in der Schweiz

Vier Sprachen sind in der Verfassung Landessprachen verankert: Deutsch Französisch Italienisch und Rätoromanisch . Nur die ersten drei davon sind offizielle Sprachen. Rätoromanische Schweizer haben jedoch das in ihrer eigenen Sprache zu sprechen speziell Umgang mit Behörden.

Aussenstehende nehmen manchmal an dass weil in der Schweiz vier Landessprachen gibt alle vier Sprachen sprechen. Die Realität ist weit entfernt.

Deutsch (hellgrau; 63 7% der Bevölkerung; Stand 2002 ) ist die meistverbreitete Sprache. 17 der Kantone sind einsprachig Deutsch. Die Bevölkerung spricht gemeinläufig einen der vielen schweizerdeutschen Dialekte .

Französisch (blau; 20 4%) wird im Westen Schweiz gesprochen. Dieser Teil des Landes wird die Suisse Romande genannt. Gerade vier Kantone sind einsprachig Genf Jura Neuenburg Waadt. Drei der Schweizer sind offiziell zweisprachig: Bern Freiburg und das

Italienisch (rot; 6 5%) wird im Tessin vier Südtälern des Kantons Graubünden gesprochen. Der fördert die Sprache aktiv. Dies ist auch Fall mit dem Rätoromanischen (grün; 0 5%) welches in Graubünden wird. Der Kanton Graubünden ist der einzige Kanton der Schweiz.

Viele der Ausländer die sich in niedergelassen haben haben ihre eigene Sprache mitgebracht. sind diese Sprachen (9%) weiter verbreitet als Italienische und das Rätoromanische. Die grösste dieser ist das Serbische/Kroatische mit 1 4%; Englisch die Hauptsprache für 1% der Bevölkerung. Diese offiziellen Sprachen der Schweiz sind im ganzen verteilt aber konzentriert in den grösseren Städten.

Wirtschaft

  • Bruttoinlandsprodukt : 428 Mrd. Fr. (2002)
  • Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 59.000 Fr. (2002)
  • Tertiärer Wirtschaftssektor: Banken Versicherungen und Tourismus.
    • Die UBS AG ist die größte Bank der und eine der größten der Welt.
  • Industrie: Chemie Pharmazeutik Maschinenbau Uhrenindustrie

Landwirtschaft

Die Schweiz ist zwar bekannt für Käse und hat oft noch den Ruf Bauernlandes aber tatsächlich arbeiten weniger als fünf der Bevölkerung in der Landwirtschaft . Trotzdem wird dieser Wirtschaftszweig vom Bund beträchtlichen Mitteln unterstützt ( Subventionen ).

Die landwirtschaftliche Produktion ist regional sehr In den Voralpen Alpen und im Jura dominiert Viehzucht und Milchwirtschaft im Mittelland Getreide - Kartoffel - und Rübenanbau in der Ostschweiz und im Wallis Obst . Exportiert wird in erster Linie Hartkäse ( Emmentaler Greyerzer (Gruyère) und Sbrinz).

In der Schweiz dominiert in der die integrierte Produktion. Der biologische Anbau beträgt 9% der Produktion und ist stark im Es gibt keinen Anbau von gentechnisch veränderten

Die Schweiz ist auch ein Weinland: in Uri und Appenzell Innerrhoden gibt es Weinanbau aber ansonsten hat jeder Kanton Reben. wirtschaftliche Bedeutung hat der Rebbau am Genfersee Neuenburgersee und Bielersee und im Wallis und Tessin.

Rohstoffe

Die Schweiz besitzt wenig Rohstoffe. Abgebaut Kies Kalk (Jura) Ton Granit ( Graubünden Tessin ) und Salz ( Rheinfelden (Schweiz) Bex). Kohle Uran und Erdöl sind nur in Spuren gefunden worden. Mehrere Minen die in der Vergangenheit Eisenerz (Sargans Stechelberg ) Asphalt (Travers) Kupfer (Zinal) oder Gold (Gondo) lieferten wurden mittlerweile geschlossen.

Ein wichtiger Rohstoff der Schweiz ist Wasserkraft die mit Speicherkraftwerken und Laufkraftwerken zwei Drittel des Schweizer Elektrizitätsbedarfs deckt.

Siehe auch: Liste der Speicherseen in der Schweiz

Verkehr

Tourismus

Die Schweiz hat einen Nationalpark. Zudem am 13. Dezember 2001 das Gebiet Jungfrau - Aletsch - Bietschhorn in die Liste des Unesco - Weltnaturerbes eingetragen.

Persönlichkeiten

Siehe: Liste der Schweizer Persönlichkeiten

Bücher über die Schweiz

  • Jürg Altwegg: Ach du liebe Schweiz - Essay zur der Nation - NAGEL & KIMCHE - 2002 ISBN 3-312-00291-5 - Jürg Altwegg Kulturkorrespondent der FAZ analysiert und porträtiert die Schweiz und Bewohner.
  • Thomas Küng: Gebrauchsanweisung für die Schweiz Piper 2002. ISBN 3-492-27507-9
  • René Goscinny und Albert Uderzo: Asterix bei den Schweizern . Delta Verlag 2002. ISBN 3-770-400-16X

Weitere Themen

Weblinks


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Bücher zum Thema Schweiz

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