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Schweizer Armee


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Die Schweizer Armee (ch-dt: Schweizerische Armee ; fr: Armée Suisse ; it: Esercito Svizzero ; rät: Armada Svizra ; engl: Swiss Armed Forces ) ist die bewaffnete Streitmacht der Schweizerischen Eidgenossenschaft . Sie besteht aus den Teilstreitkräften Heer und Luftwaffe .

Mit der Reform Armee XXI wird die Mannschaftsstärke von den 400'000 Armee 95 auf ca. 200'000 Angehörige reduziert. sind 120'000 in aktive Verbände und 80'000 Reserve-Einheiten eingeteilt. Im Verlaufe eines Jahres werden 20'000 junge Schweizer in Rekrutenschulen von neu Wochen Dauer ausgebildet. Frauen steht neuerdings jede offen - auch in Kampftruppen.

Die Besonderheit der schweizerischen Streitkräfte ist Milizsystem. Es gibt insgesamt nur etwa 5% und Zeitsoldaten. Alle übrigen Angehörigen der Armee Wehrpflichtige im Alter zwischen 18 und 34 in speziellen Fällen bis 50 Jahren.

Da die Schweiz ein Binnenland ist verfügt die Armee über keine Marine . Auf den grenzüberschreitenden Seen sind militärische im Einsatz (Motorbootkompanie).

Der Auftrag der Schweizer Armee ist der Bundesverfassung festgelegt.

  • 1. Raumsicherung und Verteidigung
  • 2. Subsidiäre Einsätze zur Existenzsicherung
  • 3. Friedensförderung

Raumsicherung und Verteidigung ist der eigentliche der Armee. Es geht dabei um die des Territoriums der Schweiz.

Subsidiäre Einsätze bilden den Hauptanteil der der Armee. Seit November 2002 ist diese Verwendung zu einem Hauptauftrag Bei Naturkatastrophen kann die Armee Katastrophenhilfebataillone aufbieten.

Friedensförderung ist ein für die Schweiz Depositarstaat der Genfer Abkommen wichtiger personell aber kleiner Bereich. In diesem Bereich stellt die der UNO Militärbeobachter zur Verfügung. Die einzige bewaffnete im Ausland ist seit 1999 die Swisscoy .

Insgesamt fanden 3 Generalmobilmachungen zum Schutze Integrität und der Neutralität der Schweiz statt. erste GMob fand anlässlich des Deutsch- Französischen von 1870/71 unter der Führung von General Herzog statt. Als Reaktion auf den Ausbruch Ersten Weltkriegs und um einen deutschen oder französischen durch die Schweiz zu verhindern wurde auf 3. August 1914 die erneute GMob der von der Vereinigten Bundesversammlung beschlossen und der Oberstkorpskommandant Ulrich Wille zum Oberbefehlshaber und General gewählt. Die GMob der Armee fand am 3. September als Reaktion auf den deutschen Überfall auf statt. Der frankophone Westschweizer Henri Guisan wurde zum General gewählt und entwickelte in den Kriegsjahren zur Hauptintegrationsfigur der von Achsenmächten eingeschlossenen Eidgenossenschaft.

Siehe auch: Dienstgrade in der Schweizer Armee



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