Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. "Schwerter zu Pflugscharen" wurde ab 1980 das Symbol einer "eigenständigen Friedensbewegung " in der DDR .
Der Text ist ein Zitat aus Buch des Propheten Micha Kap. 4 3 bzw. aus Jesaja 2 4: "Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein wider das andere das Schwert erheben und werden hinfort nicht mehr lernen Krieg zu ; das Bild ist die Abbildung eines von Jewgeni Wutschetitsch. Es steht sowohl in Tretjakow-Galerie in Moskau wie auch als Geschenk Sowjetunion auf dem Gelände des UNO-Hauptgebäudes in York und zeigt einen muskulösen Heros der Schwert zu einer Pflugschar umschmiedet.
Bei der Vorbereitung der ersten Friedensdekade 1980 hatte der damalige Landesjugendpfarrer Harald dieses Symbol für einen Aufruf zu Buß- Bittgottesdiensten ausgewählt und verbunden mit dem Motto "Frieden schaffen ohne Waffen".
Da nicht damit gerechnet werden konnte die DDR-Behörden eine Druckgenehmigung für Aufkleber oder erteilen würden wurde das Zeichen auf Vliesstoff Dies galt als "textile Oberflächenveredlung" und brauchte keine Druckgenehmigung. Es traf Friedenssehnsucht vor allem vieler Jugendlicher und wurde Aufnäher auf Kleidungsstücken in Schule und Öffentlichkeit
Zunächst erfolgte kein Einspruch der Behörden. waren Abbildungen des Denkmals auch im DDR-Geschichtsbuch die 6. Klasse und im Jugendweihebuch 1975 Ab November 1981 wurden Jugendliche aber gezwungen Aufnäher zu entfernen. Pädagogen und Polizisten schnitten aus Jacken heraus wenn Jugendliche dies nicht taten; oder die Kleidungsstücke wurden ganz beschlagnahmt.
Die Aufnäherträger wurden mit massiven Vorwürfen der undifferenzierte Pazifismus sei friedensfeindlich die Aufnäher seien westliche schulfremdes Material das Tragen sei verfassungsfeindlich übe aus und sei gegen die staatliche Friedenspolitik Jugendliche die sich nicht einschüchtern ließen erfuhren an Hoch- und Erweiterten Oberschulen Strafversetzungen Nichtzulassung Abitur Verweigerung der gewünschten Lehrstelle Schulverbot oder beim Betreten ihres Betriebes.
Eine Beschreibung der damaligen Vorgänge ihrer und Nachwirkungen enthält der Band: